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Thomas Pippig, MBA-Alumni der HS Niederrhein

  

Hochschule: Hochschule Niederrhein

Studiengang: MBA Management (SS 2010 – WS 2011/12)

Interviewpartner: Thomas Pippig

Berufliche Position: Teamleiter bei Vodafone D2 GmbH

Thomas Pippig

Thomas Pippig ist seit August 2010 Teamleiter im Business Support bei Vodafone D2. Von April 2010 bis Februar 2012 absolvierte er den „MBA Management“ an der Hochschule Niederrhein.

Kurz nach seinem Erststudium zum Diplom Informatiker an der Universität Leipzig spielte er bereits mit dem Gedanken einen MBA-Abschluss zu erwerben und damit sein General Management Wissen zu erweitern.

Durch eine Zeitungsannonce wurde er auf das MBA-Programm der Hochschule Niederrhein aufmerksam und entschied sich dann nach Abwägung aller Rahmenbedingungen für den MBA Management. Interessante Gruppendiskussionen sowie der Austausch zwischen den MBA-Teilnehmern ergänzten seine MBA-Erfahrung. „Wenn man lange Zeit im gleichen Unternehmen arbeitet, wird man irgendwann einfach betriebsblind. Der Austausch im MBA hat mir gezeigt, alle anderen Firmen kochen auch nur mit Wasser und vieles was ich für suboptimal hielt, ist im Vergleich eher optimal.“

 Welche Motivation hatten Sie sich für den MBA zu bewerben? 

Zuerst einmal mein persönliches Interesse an den betriebswirtschaftlichen Inhalten. Im Beruf komme ich ständig mit diesen Themen in Berührung, aber im Erststudium hatte ich lediglich sehr oberflächliche BWL-Wahlpflichtfächer. Mit dem MBA wollte ich meinen Horizont erweitern, neue Sachen lernen und verstehen. Im Unternehmen werden so viele Entscheidungen getroffen, die man ohne einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund nicht verstehen und nachvollziehen kann. Der MBA Management hat mir gerade in diesem Bezug sehr weitergeholfen. Die andere grundlegende Motivation war natürlich den eigenen Marktwert zu steigern und mein Diplom in Informatik durch einen MBA-Abschluss abzurunden.

Wodurch hat Sie das MBA Management-Programm der Hochschule Niederrhein überzeugt?

Ein Arbeitskollege machte mich auf eine Zeitungsannonce der Hochschule Niederrhein aufmerksam, in welcher der MBA Management beworben wurde. Ich hatte bereits vorher mit dem Gedanken eines MBA-Studiums gespielt und beschloss mir die Informationsveranstaltung von Prof. Dr. Vergossen einmal anzuhören. Dort ließ ich mich bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen beraten und hatte die Möglichkeit offene Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären. Diese sehr freundliche und persönliche Beratung hat mich dann einfach überzeugt.

Was hat Sie dazu bewogen, sich für einen Teilzeit MBA zu entscheiden?

Die Alternative zu einem Teilzeit-MBA wäre für mich ein Fernstudium gewesen. Allerdings muss die Selbstmotivation bei dieser Art des Studiums extrem hoch sein und ich bin mir nicht sicher, ob ich das alleine geschafft hätte. Aus diesem Grund lag mein Fokus generell auf MBA-Programmen mit Präsenzanteil und idealerweise sollten diese lieber am Wochenende als abends unter der Woche stattfinden. Die Rahmenbedingungen des MBA Management der Hochschule Niederrhein haben dann besser zu mir und meinen Anforderungen gepasst als andere Programme.

Wie wichtig war Ihnen der internationale Aspekt bei der Entscheidung?

Die Seminare des MBA Management der Hochschule Niederrhein werden zu 30% in Englisch gelehrt. Englisch wird in der globalen Wirtschaft und in einem großen Konzern wie Vodafone D2 immer wichtiger, so dass ein rein deutscher MBA für mich nicht in Frage kam. Einen 100% englischen MBA habe ich mir allerdings nicht zugetraut. Die Verbindung von deutschen und englischen Inhalten an der Hochschule Niederrhein hat mich überzeugt und war, auch im Nachhinein betrachtet, eine sehr gute Wahl.

Wie war Ihre Work-Life-School Balance während des MBA Management?

Ich habe mir während des MBA-Studiums immer den Sonntag für den „Life“-Anteil reserviert und versucht ihn von Arbeit und Studium freizuhalten. Auf diese Weise konnte ich ein wenig Gleichgewicht schaffen, aber es kam auf die Seminare an. Manche Themengebiete haben mehr Aufwand als andere erfordert. Marketing und Personalwesen sind mir beispielsweise schwerer gefallen als Rechnungs- und Finanzwesen und haben so auch mehr Zeit in Anspruch genommen. Seit meinem Abschluss habe ich nun viel Freizeit und erfreue ich mich daran, auch mal wieder ein Buch zu lesen das kein Fachbuch ist.

Hat Ihr Arbeitgeber Sie während des MBA in irgendeiner Form unterstützt?

Nein, ich wurde von Vodafone D2 finanziell nicht unterstützt. Bei der Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens ist dies einfach nicht möglich. Allerdings hätte ich die Möglichkeit gehabt, in Absprache mit meinem Chef jeweils ein paar Tage vor den Klausuren frei zunehmen.

Wie würden Sie den Netzwerkaufbau im MBA an der Hochschule Niederrhein bewerten?

Der Netzwerkaufbau und die Gruppendiskussionen waren hervorragend. Wir waren eine Gruppe von nur 10 Studenten aus unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und einer diversen Altersstruktur. Der Austausch, der dort stattfand hat einen Großteil der MBA-Erfahrung ausgemacht und mich persönlich enorm weiter gebracht.

Hat der MBA Management der Hochschule Niederrhein all Ihre Erwartungen erfüllt?

Ja auf jeden Fall. Von dem Netzwerkeffekt bin ich auch jetzt im Nachhinein immer noch positiv überrascht, da es ein nettes Beiwerk war mit dem ich vorher nicht gerechnet hatte. Die sehr praxisorientierten Inhalte des MBA haben mir ein breitangelegtes General Management Wissen verschafft, das mir tagtäglich im Job von Nutzen ist. Besonders gut gefallen hat mir auch die Dozentenliste, die einen hohen Praktiker-Anteil aufwies. Eine Personal-Vorlesung, die von einem HR-Manager eines Top-Unternehmens gehalten wird, hat einfach eine ganz andere Qualität.

Würden Sie sagen, dass Ihre MBA Zeit Sie auch persönlich hat wachsen lassen?

Besonders meine Präsentationsfähigkeiten konnte ich während meiner MBA-Zeit durch Präsentationen auf Englisch oder von fachfremden Themen, in die man sich erst einmal einarbeiten musste, stärken. Dies führt zeitgleich zu einer größeren Sicherheit sowohl im Fremdsprachengebrauch als auch bei Diskussionen mit Fachspezialisten.

Ist der Erfolg Ihres MBAs messbar?

Ich denke einerseits ist der Erfolg durch die Notenvergabe im MBA vergleichbar mit anderen Absolventen geworden, obgleich sich die Frage stellt, wie relevant die Abschlussnote ist oder ob der Titel „MBA“ für sich spricht. Andererseits wird der Erfolg meines MBA-Abschlusses zukünftig vielleicht durch Gehaltserhöhungen und Aufstiege auf der Karriereleiter messbar.

Wie lautet Ihr Rat an MBA Interessierte?

Ich würde jedem, der mit dem Gedanken eines MBA-Studiums spielt, raten sich zu informieren und an den Schulen beraten zu lassen. Insbesondere für Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler bietet ein MBA-Studium viele Vorteile und Einblicke in ihnen sonst fremde betriebswirtschaftliche Themen.




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