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An der Zukunft arbeiten


Chancen erkennen & Potentiale nutzen

Wenn Arbeit nur noch daraus besteht, standardisierte Aufgaben und automatisierte Dienstleistungen zu erledigen; wenn sie keinen Spaß macht, keinen Sinn hat, kaum Anerkennung und Abwechslung bietet - dann wäre jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland unzufrieden mit seinem Job. Dann wäre es Zeit, den Status quo in Frage zu stellen und ein neues Zukunftsprogramm zu entwerfen.

Von Karina Andres

An der Zukunft arbeiten

  
Es reicht nicht, Arbeit durch die Kombination verschiedener Tätigkeiten, Teamarbeit und flexible Arbeitszeiten attraktiver zu gestalten. Auf der Suche nach neuen Wegen ist viel mehr schöpferische Freiheit gefragt, denn für das Management der Zukunft gibt es noch keine Best-Practice-Lösungen. Aus der Notwendigkeit, unsere Arbeitswirklichkeit zu verändern, entsteht die Chance neue Lebenswelten zu erschaffen.

Manager als Mentoren für ihre Mitarbeiter?

Vor- und Querdenker auf diesem Gebiet ist Gunter Dueck, der mit seiner Fundamentalkritik an der Arbeitsgesellschaft provoziert. So wie wir neue Arbeitsfelder entwickeln, müssten wir uns auch als Individuen höher entwickeln, professioneller werden und sogenannte Multikompetenzen ausbilden: verkaufen, verhandeln, Projekte leiten, Konflikte schlichten, Konzepte entwerfen, Kunden verstehen. Ein Mix aus Kreativität und emotionaler Intelligenz, der es dem Management erlaube, eine Art Mentorenfunktion zu übernehmen, um so Autorität abzubauen und Mitwirkung zu ermöglichen.

  

Hier setzt auch das Projekt Management Innovation eXchange an, eine Plattform für alternative Führungsmethoden. Innovation sei ein sozialer Prozess, man müsse sich daher in Zukunft stärker von gemeinsamen Werten als von Hierarchien leiten lassen. Erfolgreiche Organisationen seien innovativ, inspirierend und würden gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen.

  

Für die Autoren Anja Förster und Peter Kreuz führt das dazu, dass man nicht länger nur Angestellter einer Firma sei, sondern Teil eines Unternehmens, mit dessen Zielen man übereinstimme. So ließe sich Arbeit als lebenswerter Teil der eigenen Identität zurückerobern und es wäre möglich, Arbeit und Leben zu integrieren, statt der viel beschworenen Work-Life-Balance hinterherzujagen. In Ihrer Anstiftung, das zu tun, was wirklich zählt zeigen sie, wie man sinnvoll, engagiert und erfolgreich arbeiten kann.

Unser Handeln sollte auch für andere bedeutsam sein

Dabei sei es nicht ausreichend etwas zu tun, das für uns selbst größte Bedeutung hat, wie unzählige Ratgeber nach dem Motto „Mach dein Ding!“ behaupten. Was wir tun, müsse auch für andere bedeutsam sein. Das Gefühl sinnvoller Arbeit entstehe demnach erst durch Resonanz auf unsere Tätigkeiten, in Form von Begeisterung zum Beispiel. Begeistert und begeisternd seien Menschen immer dann, wenn sie kreativ sind. Zwischen Disziplin und Effizienz gäbe es jedoch viel zu wenig Platz für Kreativität. Mehr Freiräume müssten geschaffen werden, für Neugierde und Experimentierfreude, ungewöhnliche Perspektiven und unterschiedliche Meinungen. An einem solchen Ort könnten ganz neue Fragen entstehen, wobei es weniger um schnelle Antworten als um die Qualität der Fragen gehen sollte.

 

Außerdem müssten persönliche Interessen und individuelle Talente stärker einfließen, um selbstständig, engagiert und inspiriert arbeiten zu können. Ist jeder einzelne besonders statt beliebig austauschbar, steigt die Identifikation mit dem Unternehmen, während die Fluktuation abnimmt. Temporäre Strukturen würden ersetzt durch Nachhaltigkeit und eine gemeinsame Zukunftsgestaltung sei möglich.

 

Im Kern geht es darum zu lernen, anders zu arbeiten, also nicht etwa „tu etwas anderes!“, sondern „tu es anders!“. In diesem Prozess wird das Thema Weiterbildung eine entscheidende Rolle spielen, denn nur wenn Chancen erkannt und Potenziale genutzt werden, kann Innovation auf höchstem Niveau entstehen.


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