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8 Tipps gegen Job-Frust

8 Tipps gegen Job-Frust

Setzen Sie der Unzufriedenheit bei der Arbeit ein Ende

Kein Bock mehr! Die Aufgabenlast wächst. Die Überstunden häufen sich. Der Chef ist seit Wochen mies gelaunt. Und die Kollegen nerven. Jeden Morgen sehnen Sie sich den Feierabend herbei. Schon montags wünschten Sie sich, es wäre Freitag. Und so hangeln Sie sich von Woche zu Woche, von Monat zu Monat durch das Jahr. Ein klares Zeichen von Job-Frust. Ein schwacher Trost: Job-Frust kennt jede:r. Er taucht in jeder Position, in jeder Branche und in jeder Gehaltsstufe auf und erwischt jede:n einmal. Doch es gibt auch Wege da raus. Und diese sind nicht ausschließlich mit einem Jobwechsel verbunden. Erfahren Sie, welche Alternativen es gibt, um den Job-Frust wieder abzuschütteln.

1. Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Alles ist doof! So eine Aussage ist schnell getroffen. Aber sie löst nicht das Problem. Analysieren Sie deshalb zunächst einmal genau, was Ihnen die Laune verdirbt und zum Job-Frust beiträgt. Ist es überhaupt die Arbeit? Haben Sie vielleicht auch privat etwas, das Sie bedrückt und das Sie mit zur Arbeit nehmen? Sind es Ihre Aufgaben im Job? Oder ist es nur das Pensum? Vielleicht ist es aber auch nur das Betriebsklima, das sie herunterzieht? Womöglich liegen lediglich die letzten freien Tage ein bisschen zu lange zurück. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um der Ursache für Ihren Job-Frust auf die Spur zu kommen.

2. Die eigene Sichtweise überdenken

Kein anderer hegt so einen Job-Frust wie Sie! So denken wir häufig und baden in Selbstmitleid. Hier hilft es, die eigene Sichtweise zu überdenken. Hören Sie sich mal in Ihrem Bekanntenkreis um. Ist da immer jede:r happy im Job und würde am liebsten rund um die Uhr arbeiten, weil es so viel Spaß macht?! Nein! Und glauben Sie, dass all diese Leute den falschen Job gewählt haben? Nein! Sonst hätten wohl die meisten von uns die falsche Jobwahl getroffen. Job-Frust kommt und geht in der Regel auch wieder – jede:r hat bei der Arbeit mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Deshalb ändert sich auch nicht unbedingt etwas, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln. Same shit, different job.

3. Erwartungen zurückschrauben

Enttäuschungen und Frust entstehen meist aufgrund unerfüllter Erwartungen. Häufig erwarten wir zu viel oder setzen voraus, das von anderen erwarten zu können, was wir selbst an deren Stelle leisten würden. Ist klar, dass da Enttäuschung vorprogrammiert ist. Wir wollen einen tollen sicheren Job, ein nettes Team, spannende, abwechslungsreiche Aufgaben, eine verständnisvolle empathische Führungskraft, Top-Konditionen inklusive einer guten Bezahlung und womöglich noch Aufstiegschancen. Ein bisschen viel Wünsche auf einmal. Überdenken Sie Ihre Erwartungshaltung: Ist diese wirklich so angemessen?

4. Weniger mit anderen vergleichen

Unverschämt! Da wird doch tatsächlich der Faulpelz im Team befördert! Und Ihr Büro-Buddy verdient genauso viel wie Sie, obwohl er doch geringere Qualifikationen mitbringt! Die junge Kollegin ist schon wieder auf Fortbildung! Nur Sie… Sie haben den Eindruck, auf der Strecke zu bleiben. Das frustriert. Das Problem des Frusts sind jedoch nicht die anderen, sondern Sie! Sie hegen diese Unzufriedenheit, weil Sie sich mit anderen vergleichen. Egal, wie viel Sie verdienen: Sie werden immer jemanden finden, der mehr verdient. Egal, wie häufig Sie befördert werden. Es wird jemanden geben, der noch häufiger befördert wird. Also Schluss damit! Setzen Sie sich nicht ständig mit anderen in Konkurrenz. Lenken Sie Ihren Blick auf sich und überlegen Sie sich, was Sie tun können, um Ihre Situation zu verbessern. Alles andere kann Ihnen egal sein.

5. Sagen Sie, was Sie stört

Ist Ihnen das Arbeitspensum zu hoch? Haben Sie das Gefühl, vom Team ausgeschlossen zu sein? Fehlt es Ihnen an herausfordernden Aufgaben? Egal, was Sie stört: Wenn Sie es nicht entsprechend kommunizieren, können Sie keine Veränderung erwarten. Setzen Sie sich mit Ihrer Führungskraft zusammen, sprechen Sie mit Ihrem Team. Beschreiben Sie Ihr Problem aus Ihrer Perspektive. Verwenden Sie dazu Ich-Botschaften, damit Ihre Ausführungen von den anderen nicht als Vorwurf aufgefasst werden. Nur wenn Probleme bekannt sind, können sie auch aus der Welt geräumt werden.

6. Laden Sie Ihren Akku auf

Womöglich sind Sie auch nur so frustriert, weil es Ihnen an Energie fehlt. Es ist wichtig, dass Sie zum Job einen gesunden Ausgleich haben. Achten Sie auf sich. Ausreichend Freizeit, Bewegung und Schlaf wirken sich auf unser Gemüt aus. Sind die Akkus aufgeladen, beeinflussen wir damit unsere Einstellung und Zufriedenheit. Achten Sie also darauf, dass es Ihnen gut geht und Sie genug zu lachen haben.

7. Lernen Sie, nein zu sagen

Sie wissen nicht, wo Ihnen der Kopf steht und jetzt kommt Ihr:e Vorgesetzte:r mit einem weiteren Projekt um die Ecke? Seien Sie mutig und suchen Sie das Gespräch. Machen Sie klar, dass Sie bei Ihrer aktuellen Aufgabenlast nicht noch ein weiteres Projekt stemmen können. Multitasking ist nachweislich nicht möglich. Und vierteilen können Sie sich nicht. Lernen Sie, nein zu sagen. Und arbeiten Sie mit einem realistischen Zeitplan und To-do-Listen. Setzen Sie sich klare Ziele und Prioritäten, um die Aufgaben auf Ihrer Agenda abarbeiten zu können.

8. Jobwechsel

Hat Ihr Job-Frust eine tiefergehende Ursache? Sind Sie etwa Opfer von Mobbing? Arbeiten Sie mit einem Dark Leader zusammen, der Ihren Arbeitsalltag zur Hölle macht? Stehen Sie kurz vor einem Burnout? Bei solchen Einzelfallproblemen macht es Sinn, einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen. Wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Unzufriedenheit zeitlich nicht begrenzt ist und es keinen anderen Ausweg gibt, dann strecken Sie Ihre Fühler nach einem neuen Arbeitgeber aus und schreiben Sie Bewerbungen. Wagen Sie einen beruflichen Neuanfang, der weniger Frust und mehr Zufriedenheit verspricht.


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