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Mit diesen 12 Tipps schaukeln Sie Kind und Karriere

Spagat Kind und Karriere

Vom Business-Meeting schnell zur Kita den Kleinen abholen. Der Sohnemann ist hungrig. Zu Hause wartet aber nicht nur der Herd, sondern auch ein Korb mit Bügelwäsche und ein Dutzend dienstliche Mails, für die es heute im Büro nicht mehr gereicht hat. Mütter sind heutzutage hin- und hergerissen – zwischen Familie und Job. Überall wollen sie alles geben. Doch der Alltag zeigt: Auch die Energie- und Kraftreserven von Frauen sind nicht unendlich. So einfach lassen sich Kinder und Karriere nämlich nicht schaukeln. Unsere 12 Tipps sind keine Alleskönner, sollen berufstätigen Müttern aber dabei helfen, den Spagat zwischen Job und Familie mit Herz, Verstand und Freude zu meistern.

1. Rabenmutter? Nö!

Eine Frau, die ihre Karriere für die Familie nicht aufgibt, ist keine Rabenmutter. Sie stellt ihr Bedürfnisse nur nicht hintenan, sondern gestaltet ihr Leben so, wie sie es für richtig hält. Ist die Mutter zufrieden, sind es die Kinder auch. Wer trotz Kind arbeitet, ist noch lange keine Rabenmutter.

2. Nobody is perfect

Womit es sich Mütter hierzulande unnötig schwer machen, ist ihr Hang zum Perfektionismus. Sie wollen es allen recht machen und setzen sich damit selbst unter Druck. Das kann nicht funktionieren. Akzeptieren Sie, dass niemand perfekt ist und gehen Sie die Dinge entspannter an.

3. Mut zur (Planungs-)Lücke

Zeitmanagement gehört zum Spagat zwischen Familie und Beruf dazu, keine Frage. Aber planen Sie für alles ausreichend Zeit ein. Ein bisschen Puffer schadet nicht. Unverhofft kommt oft – gerade, wenn Kinder im Spiel sind.

4. Qualität wichtiger als Quantität

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. Dasselbe gilt auch bei der gemeinsamen Zeit mit den Kindern: Es kommt nicht auf die Anzahl der gemeinsamen Stunden an, sondern auf deren Qualität.

5. Happen abgeben

Mama zu sein bedeutet nicht, dass der Tag durch die wachsende Anzahl von Aufgaben auch an Stunden gewinnt. Verteilen Sie die Aufgaben deshalb auf mehrere Schultern. Die Tochter kann ihre Bauklötze auch allein aufräumen. Der Partner kann auch mal das Badezimmer putzen oder das Essen zubereiten. Lernen Sie zu delegieren, so schwer es auch fällt.

6. Familienfreundlich arbeiten

Wie lässt sich Ihre Arbeit familienfreundlich gestalten? Reden Sie mit Ihrem Chef darüber. Vielleicht gibt es in Ihrem Unternehmen Arbeitsmodelle, die Sie nicht kennen. Job-Sharing wäre eine Option. Aber auch Home-Office ist eine Möglichkeit, mit der sich Job und Kind besser unter einen Hut bringen lassen.

7. Plan B in der Tasche

Was ist, wenn alle Stricke reißen? Wenn das Meeting länger dauert als geplant und Sie Ihr Kind nicht von der Kita abholen können? Was, wenn es krank ist, Sie aber zwingend zwei Tage auf Seminar müssen? Haben Sie stets einen Plan B in der Tasche für den Fall, dass etwas Unerwartetes Ihre Pläne kreuzt.

8. Im Hier und Jetzt sein

Dass man 1000 Dinge im Kopf hat, wenn man permanent dem Spagat zwischen Familie und Job ausgesetzt ist, ist normal. Wichtig ist jedoch, sich auf das zu konzentrieren, was Sie gerade tun. Sind Sie bei der Arbeit, fokussieren Sie sich auf Ihre Tätigkeit. Spielen Sie mit Ihrem Kind, dann genießen Sie es, ohne dabei an den Job zu denken.

9. Probier’s mal mit Gelassenheit

Das Kind hat mit Buntstiften die Tapete angemalt? Ihre Kollegin lästert hinter Ihrem Rücken? Ärgerlich, das stimmt. Aber was bringt es, sich aufzuregen? Halten Sie lieber kurz inne und atmen Sie durch. Ruhen Sie in sich. Gelassenheit lässt sich trainieren.

10. Eins nach dem anderen

Die To-do-Liste quillt über. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht und arbeitet zeitgleich an mehreren Baustellen. Das kann nicht gut gehen. Gehen Sie die Dinge nacheinander an. Setzen Sie Prioritäten und arbeiten Sie die Aufgaben der Reihe nach ab.

11. Nein-Sagen ist keine Schande

Mit Kindern und Karriere zu jonglieren, ist keine leichte Übung. Alles muss aufeinander abgestimmt sein. Genau deshalb ist es wichtig, auch mal “Nein” zu sagen. Das Kind will Übernachtungsbesuch einladen, obwohl Sie dafür keinen Kopf haben? Der Chef erwartet spontan Überstunden? Sagen Sie einfach mal “Nein”.

12. Take a Break

Die Gefahr, sich zwischen Job und Familie selbst zu vergessen, ist groß. Umso wichtiger sind kleine Auszeiten, die Sie sich regelmäßig einräumen: für ein gutes Buch, ein Treffen mit Freunden, ein heißes Bad – was immer Ihnen gut tut.


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