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Wenn Mitarbeiter posten und twittern

Corporate Influencer mischen die Unternehmenskommunikation auf

Unternehmenskommunikation von heute: Viele große Unternehmen setzen nicht mehr nur auf ihre PR-Abteilung, sondern zudem auf Corporate Influencer: Mitarbeiter, die dem Unternehmen ein Gesicht geben und auf ihren persönlichen Profilen in den Sozialen Netzwerken den direkten Dialog mit der Zielgruppe suchen. Sie sind das Sprachrohr des Unternehmens. 

Warum funktioniert das Ganze so gut? Corporate Influencer sind authentisch und verlagern die Unternehmenskommunikation auf eine emotionale Ebene. Das stärkt die Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Und dieses profitiert von der Reichweite und Relevanz des Corporate Influencers. 

Denn die Follower eines Corporate Influencers folgen diesem nicht wegen seiner Firmenzugehörigkeit, sondern aufgrund seiner Persönlichkeit. Er ist eine Eigenmarke und unterstützt durch seine Glaubwürdigkeit im Netz die Markenkommunikation seines Arbeitgebers.

Diese 5 Dinge zeichnen einen Corporate Influencer aus:

1. Er ist authentisch:
Ein Corporate Influencer zeichnet sich durch seine Persönlichkeit aus – und die vermittelt er authentisch im Internet.

2. Er unterhält:
Mit seiner Community geht ein Corporate Influencer locker und humorvoll um. Er liefert regelmäßig Content, der unterhält.

3. Er teilt sein Wissen:
Andere an seinem Wissen und an Teilen seines Lebens teilhaben zu lassen, ist dem Corporate Influencer wichtig. 

4. Er ist ein Netzwerker:
Ein Corporate Influencer vernetzt sich in den Sozialen Medien mit anderen, die ähnliche Themen aufgreifen: Er folgt ihnen, kommentiert und liked deren Beiträge und nutzt dieses Netzwerk, um seine eigene Reichweite zu steigern.

5. Er ist ein Profi:
So viel Spaß ihm der Job als Corporate Influencer macht: Er könnte ihn nicht machen, wenn er nicht voll und ganz hinter dem Unternehmen stehen würde. Deshalb tritt er auch im Netz professionell und seriös auf – und wirft ein gutes Licht auf seinen Arbeitgeber.

Auf die Firmenkultur kommt es an

Allerdings muss die Unternehmenskultur mitspielen. In alteingesessenen Firmen mit starren Strukturen und Hierarchien haben es Corporate Influencer schwer. Klar ist: Die Kommunikation eines Corporate Influencers ist schneller, spontaner und persönlicher als alles, was die klassische Unternehmenskommunikation kennt. Für Abstimmungs- und Freigabeverfahren fehlt es nicht nur an Zeit, es würde auch die Authentizität des Corporate Influencers einschränken. 

Firmen muss also klar sein: Wenn sie einen Corporate Influencer beschäftigen, verlieren sie zugleich die Kommunikationshoheit. Informationen werden in die eigenen Worte des Influencers gepackt, kommen locker, ungefiltert und vielleicht sogar umgangssprachlich daher – ganz anders als das, was sonst via Pressemitteilungen und Co. an die Öffentlichkeit gelangt. Unternehmen erleben also einen Kontrollverlust über die Kommunikation nach außen. Manche mögen das als Risiko ansehen.

Von anderen lernen

Ein paar Richtlinien zur Orientierung können deshalb nicht schaden: Was ist erlaubt? Was nicht? Es hilft, in den Profilen erfahrener Corporate Influencer wie Magdalena Rogl (Microsoft), Stephanie Tönjes (Deutsche Telekom) und Nick Marten (Otto) zu stöbern, um von ihnen zu lernen. Wichtig ist, dass das Unternehmen Corporate Influencing als Teil der Unternehmenskommunikation ansieht und die Tätigkeit entsprechend wertschätzt. 

Außerdem muss der Mitarbeiter den Job als Corporate Influencer aus freien Stücken machen – zum einen, weil er seinen Arbeitgeber enorm schätzt, zum anderen, weil er sich gerne in Sozialen Medien bewegt und kein Problem damit hat, Teile seines Lebens für eine breite Zielgruppe öffentlich zu machen. Doch ist dieser Mitarbeiter gefunden, steht der Unternehmenskommunikation 4.0 nichts im Weg. Denn mit ihm wird die Reichweite der Sozialen Netzwerke zu einer echten Chance für das Unternehmen.


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