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Gewappnet für die nächste Präsentation

So vermeiden Sie die 5 häufigsten Fehler bei einer Präsentation

Was macht eine gute Präsentation aus? Wann hören wir gerne zu? Wann sehen wir darin eher eine Zeitverschwendung? Die Antworten auf diese Fragen sind individuell. Dennoch gibt es Dinge, die immer wieder auftauchen – und die Mehrheit des Publikums abschrecken. Wir verraten Ihnen die 5 häufigsten Fehler bei einer Präsentation und geben Ihnen das Rüstzeug mit, um diese in Zukunft zu vermeiden.

Fehler #1: Sie versuchen professionell statt persönlich zu sein

Natürlich sind die eigenen Ansprüche bei einer Präsentation hoch. Man möchte professionell wirken und zeigen, dass man was auf dem Kasten hat. Aber überlegen Sie mal selbst: Bei welcher Präsentation haben Sie lieber zugehört? Bei der, bei der der Experte nüchtern sämtliche Fakten und Hintergründe aus dem Effeff herunterbeten konnte und auf alles eine Antwort wusste? Oder eher bei der, bei der der Redner mit seinen Worten die Zuhörer begeistern konnte, geschmunzelt und vielleicht sogar die ein oder andere persönliche Anekdote geteilt wurde? Niemand möchte einem professionellen Roboter zuhören, der zwar die richtigen Dinge sagt, aber dabei die Emotionen außen vor lässt.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

Die meisten Menschen möchten einer Person zuhören, die auf der Bühne genauso spricht wie mit einem guten Freund. Versuchen Sie deshalb, sich vorzustellen, dass das Publikum Ihr bester Freund ist. Dann bleiben Sie locker, emotional und persönlich – ganz so, wie Ihre Zuhörer es am liebsten haben.

Fehler #2: Sie studieren Gesten ein

Was soll man während einer Präsentation nur mit den Händen machen? Die Arme hängen lassen geht nicht. Die Merkel-Raute kommt auch nicht gut an. Viele Leute üben deshalb zu Hause vor dem Spiegel, welche Gesten sie zu welchem Part der Präsentation machen sollen. Allerdings birgt das ein großes Risiko: Ihre Bewegungen können einstudiert und unnatürlich wirken – das Publikum wird es merken.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

Wenn Sie mit Ihren Freunden sprechen, verstärken Sie Ihre Botschaft die ganze Zeit über mit Gesten, ohne darüber nachzudenken. Anstelle Zeit mit dem Einstudieren von Gesten zu verbringen, sollten Sie lieber den Umgang mit Ihrer Nervosität trainieren. Damit gelingt es Ihnen, Sie selbst zu bleiben und sich ganz natürlich zu bewegen.

Fehler #3: Sie steigen direkt in die Präsentation ein

“Was ist für mich drin?”, ist die erste Frage, die wir uns stellen, wenn wir einer Präsentation lauschen. Wir wollen unseren persönlichen Nutzen kennen und wissen, dass es sich lohnt, dem Vortragenden zuzuhören. Wer jedoch unmittelbar mit seiner Präsentation beginnt, ohne sein Publikum über deren Hintergrund aufzuklären, der riskiert, dass die Zuhörer schnell mal zum Smartphone greifen, gedanklich abdriften oder sogar den Raum verlassen.

So vermeiden Sie diesen Fehler: 

Machen Sie dem Publikum zu Beginn Ihrer Präsentation klar, warum es Ihnen zuhören soll. Nennen Sie den wichtigsten Benefit, den die Zuhörer daraus mitnehmen können – er muss überzeugen, sonst können Sie sich Ihren Auftritt sparen.

Fehler #4: Sie geben sich clever, werden aber nicht verstanden

Da stehen Sie also vor Ihren Zuhörern, werfen mit Fachbegriffen, Anglizismen und Abkürzungen um sich – und ihr Publikum versteht nur eins: Bahnhof! Wer so auftritt, wird das Publikum nicht gewinnen, sondern ihm eher den Eindruck vermitteln, nicht clever genug für diese Präsentation zu sein.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

Sprechen Sie so, dass es jeder versteht. Nutzen Sie Begriffe, die jeder kennt. Und falls Sie um einen Fachbegriff nicht drum herum kommen, dann erklären Sie ihn. Sie können nicht voraussetzen, dass Ihre Zuhörer die gleiche Expertise mitbringen wie Sie.

Fehler #5: Sie vergessen, dass Sie nicht derjenige sind, der überzeugt werden muss

Wenn wir Präsentationen vorbereiten, vergessen wir oft, dass das Publikum überzeugt werden muss, nicht wir selbst als Vortragende.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

Wenn Sie überzeugender werden möchten, müssen Sie in die Rolle des Publikums schlüpfen und überlegen, was für dieses wichtig und notwendig ist. Stellen Sie Ihre eigenen Interessen hintenan. Denken Sie auch darüber nach, was das Hauptanliegen Ihrer Präsentation ist und stellen Sie sicher, dass Sie dieses glaubwürdig vermitteln.

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