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Empathie am Arbeitsplatz: Zeigen Sie Einfühlungsvermögen!

Mitgefühl und soziale Annäherung sind auch im Beruflichen essentiell

Soft Skills sind in aller Munde, erlangen Sie doch seit einiger Zeit immer mehr an Bedeutung, wenn es etwa um die Neubesetzung von Stellen oder der Auswahl des richtigen Unternehmens geht. Wer also im Berufsleben richtig durchstarten möchte, dem oder der sollte es auch an einem Soft Skill nicht mangeln: Empathie. Warum diese auch im Job so essentiell ist, verraten wir Ihnen hier.

Was ist Empathie?

“Empathie” als Begriff entstammt dem Griechischen und bedeutet so viel wie “Einfühlungsvermögen”. Es benennt die Fähigkeit und Bereitschaft, sich in andere hineinzuversetzen, deren Gefühle, Einstellungen und Empfindungen zu begreifen und mit der Person mitzufühlen. Expert:innen unterscheiden hierbei drei Formen:

Unter der emotionalen Empathie versteht man mitfühlendes Handeln und Verhalten. Mit ihr können wir das Verhalten anderer verstehen und Hilfe leisten, wenn sie gebraucht wird. So können wir die Gemütslage unserer Kolleg:innen in Sekundenschnelle erfassen und im Idealfall taktvoll mit unserem Gegenüber umgehen.

Die soziale Empathie hilft uns im Beruflichen dabei, das Verhalten des Teams und der einzelnen Mitglieder zu verstehen und einschätzen zu können. Auf Grundlage dieses Wissens können wir unser Handeln anpassen. Gerade für Führungskräfte ist diese Fähigkeit unerlässlich, um ein Team mit seinen unterschiedlichen Charakteren führen und Entscheidungen über viele Ebenen hinweg durchsetzen zu können.

Die kognitive Empathie ist schlussendlich die Basis aller Empathietypen. Mit ihr können wir die Absichten und Gefühle anderer (weitestgehend) richtig interpretieren. In der Arbeitswelt ist dieses Können wertvoll, da wir hiermit Konflikten vorbeugen, richtige Entscheidungen treffen und verlässlich miteinander arbeiten können.

Die Rolle von Empathie im Job

Kommen viele Menschen an einem Ort zusammen, wie es bundesweit in Büros, Lagerhallen, Centern oder Läden der Fall ist, benötigen wir ein gewisses Handwerkszeug, um uns innerhalb dieser Gruppen zurechtzufinden. Häufig wird Empathie in diesem Zusammenhang mit dem Begriff der “emotionalen Intelligenz” gleichgesetzt. Wer emotional intelligent handelt, der oder die kann andere Personen mitreißen, erreichen und mediativ tätig sein. Davon profitieren im Grunde alle Berufsgruppen. Jedoch Personen, die viel Kundenkontakt haben, im regelmäßigen Austausch mit Einkäufern und Investoren stehen oder im Bereich Pädagogik, Gesundheitswesen und Pflege arbeiten, kommt die Empathiefähigkeit auf allen Ebenen sehr gelegen, können sie doch damit ihren Beruf optimal und sozial ausüben. 

So verbessern Sie Ihre Empathiefähigkeit

  • Lernen Sie sich kennen! Nur, wer seine eigene Gefühlslage kennt und deuten kann, kann auch die anderer überblicken und korrekt einordnen.
  • Üben Sie sich an klarer Kommunikation. Wer seine Emotionen adäquat ausdrücken kann, kann anderen dabei helfen, Sie zu verstehen. Außerdem hilft dies dabei, dem Gegenüber taktvoll zu helfen und zu unterstützen.
  • Zeigen Sie Interesse an Ihrem Umfeld. Lernen Sie all seine Macken und Gewohnheiten kennen und entwickeln Sie daraus Muster, wie mit Ihren Mitmenschen am besten umzugehen ist.
  • Versetzen Sie sich in die Lage von anderen: Wie würden Sie sich in dieser Situation fühlen?
  • Daran anknüpfend: Schließen Sie nicht immer von sich auf andere. Versuchen Sie, sich als ein Individuum zu sehen, das seine Bedürfnisse und Denkweisen hat, die längst nicht für jede:n gleichbedeutend gelten.

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