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Growth Hacking

Growth Hacking: Marketing zum kleinen Preis

Schnelles Unternehmenswachstum bei geringem Einsatz

Das Start-Up ist gegründet. Aber wie führt der Weg weiter Richtung Erfolg? Die Mittel sind rar, der Druck, etwas zu reißen, groß. Schnelles Wachstum bei wenig Budget mag für viele Unternehmer wie eine Utopie klingen. Doch Hotmail, Dropbox, booking.com und Spotify haben genau so Erfolgsgeschichte geschrieben. Ihr Marketing-Konzept lautet: Growth Hacking, eine Methode aus der IT-Branche, die bei minimalen Kosten maximalen Nutzen verspricht. Was es damit auf sich hat und wie Sie in Ihrem Unternehmen damit Marketing-Kosten reduzieren können, das verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Growth Hacking: Was ist das überhaupt?

Growth Hacking spielt im modernen Marketing eine immense Rolle. Setzt klassisches Marketing überwiegend auf Verkaufsförderung, so zielt Growth Hacking auf das gesamte Unternehmenswachstum ab. Individuelle ans Unternehmen angepasste Maßnahmen werden ergriffen, die sich aus einem Mix zwischen Content Marketing, Social Media Marketing, Kundenempfehlungen, Suchmaschinenoptimierung und Websiteanalyse zusammensetzen. Ob Kundenstimmen, Pop-Ups mit Rabattcodes, Blog-Beiträge oder interaktive Social-Media-Posts: Alles ist erlaubt, solange es zum Unternehmenswachstum beiträgt. Das Gute daran: Es kostet kaum, ist schnell umsetzbar, kommt mit wenig Manpower aus und der Erfolg kann nahezu in Echtzeit gemessen werden. Gerade für Unternehmen mit wenig Marketing-Budget und geringen personellen Ressourcen bietet Growth Hacking vielversprechende Vorteile.

Wie geht man bei dieser Methode vor? 

Kann Marketing so einfach sein? Ja und nein. Einerseits sind die Tools, mit denen Growth Hacker arbeiten, tatsächlich einfach in der Handhabung. Allerdings gehört zum Job dieses Marketing-Experten weit mehr als nur das Anwenden solcher Tools. Ein Growth Hacker bringt nicht nur Kreativität und Neugier, wie ein klassischer Marketer, mit. Vielmehr rundet ein ausgeprägtes analytisches Denkvermögen sein Anforderungsprofil ab. Er ist ein richtiger Analyse-Crack und versteht es, anhand der Zahlen die passenden Maßnahmen abzuleiten, um die Unternehmenszahlen nach oben zu treiben. Die Zyklen, in denen Growth Hacker arbeiten, bestehen im Wesentlichen aus 4 Schritten:

  1. Analyse des Ist-Zustands
    Anhand der bisherigen Daten analysiert der Growth Hacker den Status Quo.

  2. Brainstormen und priorisieren
    Auf Grundlage des Status Quo sammelt der Growth Hacker Ideen und legt Prioritäten für diese fest mit dem Ziel, messbares Unternehmenswachstum zu generieren.

  3. Testen der Maßnahmen
    Im nächsten Schritt werden die priorisierten Ideen in die Tat umgesetzt und getestet. Das können etwa A/B-Tests auf der Webseite sein, bei der Header oder Navigation in verschiedenen Farben ausgespielt werden. Das können aber auch Social-Media-Posts oder ein Pop-Up, das mit einem Rabattcode für die Newsletter-Anmeldung wirbt, sein.

  4. Auswerten und Skalieren
    Auf die Phase des Testens folgt die Auswertung anhand der Zahlen: Welche Maßnahmen unterstützen das Unternehmenswachstum? Welche nicht? Welche sollten weiter forciert und optimiert werden? Welche können eingestellt werden?

Nach diesem Schritt 4 ist nicht Schluss. Stattdessen beginnt der Zyklus von Neuem, die Maßnahmen werden im stetigen Prozess optimiert.

Worauf zielt Growth Hacking ab?

Unternehmenswachstum steht beim Growth Hacking an oberster Stelle. Die Kundengewinnung erfolgt jedoch nicht rein auf Werbemaßnahmen, um den Verkauf des Produkts oder der Dienstleistung zu fördern. Growth Hacking geht weit darüber hinaus. Die nachhaltige Kundengewinnung erfolgt in 5 Schritten:

  1. Akquise: Anlocken neuer Interessenten
  2. Aktivierung: Gewinnen von konkreten Leads aus den Interessenten
  3. Monetarisierung: Generierung von Umsatz durch die Leads
  4. Bindung: Kunden zu Stammkunden machen
  5. Weiterempfehlung: Stammkunden zur Weiterempfehlung motivieren

Für das Ziel Unternehmenswachstum nutzt der Growth Hacker nahezu alle Kommunikationskanäle, mit denen potentielle Kunden mit dem Unternehmen in Verbindung treten können. Die Vermarktung von suchmaschinenoptimiertem, mehrwertlieferndem Content, der irgendeinen Bezug zum Produkt oder zur Dienstleistung hat, steht dabei im Vordergrund. Aber auch Kundenempfehlungen, die andere ebenso zum Kauf anregen sollen, werden aktiv genutzt, oft kombiniert mit einem kleinen Rabatt für den Empfehlenden, wenn er das Unternehmen Freunden weiterempfiehlt.

Fazit

Ein guter Growth Hacker ist eine Bereicherung in jedem Marketing-Team. Der ganzheitliche Ansatz seiner Arbeit bringt Vorteile für das ganze Unternehmen mit: Die Maßnahmen lassen sich schnell umsetzen, eine Erfolgskontrolle ist jederzeit machbar, die Kosten für die entsprechenden Maßnahmen sind überschaubar gering, ebenso wie die personellen Ressourcen. Wenn es also um schnelles Wachstum bei geringem Einsatz geht, kann man mit Growth Hacking kaum verlieren.


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