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Selbstmanagement im Home-Office

Arbeiten von zu Hause klingt für viele wie ein Traum. Doch dazu gehört ein hohes Maß an Selbstmanagement und Disziplin: Im Home-Office ist der Arbeitnehmer auf sich selbst gestellt. Er muss entscheiden, wann und wie er seine Aufgaben am besten erledigt, um die Unternehmensziele zu erreichen. In Deutschland arbeiten nur etwa 12 Prozent der Beschäftigten in Heimarbeit. 40 Prozent wünschen sich die Option, von zu Hause aus zu arbeiten. Bei kursfinder.de gibt es inzwischen ein Kontingent an Heimarbeitstagen: Zwei Tage im Monat dürfen die Mitarbeiter ihrer Tätigkeit in den eigenen vier Wänden nachgehen. Die Anzahl der Tage ist begrenzt, weil mit Home-Office Vor- und Nachteile einhergehen.

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Home-Office Teaser

5 Pros von Heimarbeit

Zeitersparnis:

Wer nicht zur Arbeit pendeln muss, spart Zeit, die er anders nutzen kann. Die Fahrten zur und von der Arbeit entfallen. Wer sonst das Auto nimmt, muss sich nicht um die Parkplatzsuche kümmern. Auch die Staugefahr entfällt. Stattdessen lässt es sich morgens ein paar Minuten länger schlafen. Und nach Feierabend kann der Arbeitnehmer im Home-Office gleich seinen Freizeitaktivitäten nachgehen. Neben der Zeit lassen sich auch Kosten sparen: nämlich die fürs Pendeln.

Weniger Stressfaktoren:

Im Home-Office gibt es in der Regel weniger Stressfaktoren. Für viele beginnt der Stress nämlich häufig schon auf dem Weg zur Arbeit: Verspätete Bahn, Stau, Parkplatzsuche – das stresst, bevor man überhaupt im Büro angekommen ist. Dort warten dann bereits die nächsten Störquellen: Großraumbüro, ununterbrochenes Telefonklingeln, geschwätzige Kollegen, launische Chefs, die einem ständig über die Schulter schauen. Bei Heimarbeit gibt es weniger Stressfaktoren, so dass sich Beschäftigte oft besser konzentrieren und effektiver arbeiten können.

Selbstbestimmtes Arbeiten:

Zu Hause lässt es sich autonom und flexibel arbeiten. Diese Freiheit sollten Arbeitnehmer aber nicht ausnutzen: Im Büro sollte bekannt sein, zu welchen Zeiten sie im Home-Office erreichbar sind. Die Aufgaben sollten genauso sorgfältig und pflichtbewusst abgearbeitet werden wie am Büroschreibtisch. Wenn zwischendrin ein Arzttermin ansteht oder die Kinder von der Schule abgeholt werden müssen, kann bei Heimarbeit die Zeit abends einfach drangehängt werden. Durch den fehlenden Kontrollzwang des Chefs arbeiten Beschäftigte in Heimarbeit entspannter.

Bessere Work-Life-Balance:

Durch das selbstbestimmte Arbeiten im Home-Office können sich Arbeitnehmer die Zeit freier einteilen, was zu einer besseren Work-Life-Balance führt. Privat- und Berufsleben lassen sich besser unter einen Hut bringen. Sei es, weil Handwerker im Haus sind, ein Arzt- oder Behördentermin ansteht oder die Kinder von Kindergarten und Schule abgeholt werden müssen: Im Home-Office lassen sich solche Dinge leichter in den Berufsalltag integrieren.

Mehr Zufriedenheit:

Arbeitnehmer, die die Möglichkeit haben, hin und wieder von zu Hause aus zu arbeiten, sind nachweisbar zufriedener. Sie sehen, dass der Arbeitgeber ihnen Vertrauen schenkt und ihre Bedürfnisse berücksichtigt – das führt zu mehr Verbundenheit mit dem Unternehmen. Studien zeigen zudem, dass Heimarbeiter die Situation nicht ausnutzen: Sie machen weniger Pausen und sind seltener krank.

5 Contras von Heimarbeit

Ablenkungsgefahr:

Mal eben noch das Geschirr spülen, schnell die Mutter anrufen und kurz etwas im Internet nachschauen: Zu Hause gibt es unzählige Möglichkeiten, sich von der Arbeit ablenken zu lassen. Die Versuchung ist groß, wenn etwa jemand spontan zu Besuch vorbeischaut, die Kinder um Aufmerksamkeit quengeln oder auch im Haushalt noch jede Menge Arbeit wartet. Selbstdisziplin steht bei Heimarbeitern also an erster Stelle.

Fehlende soziale Kontakte:

Vorsicht, Eigenbrötlergefahr! Wer ausschließlich zu Hause arbeitet, tendiert dazu, sich selbst aus dem Team auszugrenzen. Der Austausch mit den Kollegen ist geringer, die Absprachen gestalten sich als schwieriger und auch der Teamgeist, der unter anderem durch gemeinsame Projekte, aber auch durch gemeinsame Mittagspausen gefördert wird, bleibt auf der Strecke. Eine begrenzte Anzahl an Home-Office-Tagen macht daher Sinn, ebenso die regelmäßige Kontaktsuche zu den Kollegen.

Fehlende Motivation:

Sich jeden Tag selbst zu motivieren, gelingt nicht immer. Vor allem dann nicht, wenn unangenehme Aufgaben auf der Agenda stehen. Das funktioniert im Team schon besser. Kollegen motivieren und beflügeln sich gegenseitig. Sie erinnern sich untereinander an das gemeinsame Ziel und arbeiten gemeinsam darauf hin.

Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt:

Da keine räumliche Trennung zwischen Arbeit und Privatleben stattfindet, besteht die Gefahr, dass die Grenzen verschwimmen. So können Arbeitstage auch schnell mal in die Abendstunden hineingehen, weil man noch schnell etwas fertig machen möchte. Nach Feierabend checkt man noch schnell die dienstlichen E-Mails, man ist ständig erreichbar, vergisst Pausen einzulegen und schon beherrscht die Arbeit das Privatleben. Hier ist Disziplin gefragt: Feierabend muss Feierabend bleiben – auch bei Heimarbeit.

Chef nimmt Leistungen nicht wahr:

Für den Chef ist man zu Hause oft unsichtbar. Denn obwohl Heimarbeiter mehr Leistung erbringen wie ihre Kollegen im Büro, bleiben sie bei Gehaltserhöhungen und Beförderungen häufiger außen vor. Das haben Wissenschaftler der Stanford Universität herausgefunden, die 16.000 Betroffene über einen Zeitraum von neun Monaten beobachtet haben. Die Leistungen von Heimarbeitern werden häufig vom Chef gar nicht wahrgenommen.

Sie arbeiten im Home-Office und wollen effektiv arbeiten? Kurse in Sachen Selbstmanagement und Home-Office helfen Ihnen auf die Sprünge.


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