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Inhouse-Kurse: So werden Sie zum Erfolg

Inhouse-Kurse: So werden sie zum Erfolg

9 Tipps für die Organisation und Durchführung einer betriebsinternen Schulung

“Inhouse” lautet das Zauberwort vieler Unternehmen, wenn es um die Schulung ihrer Mitarbeitenden geht. Bei einer Inhouse-Schulung handelt es sich um eine betriebsinterne Fortbildung, zu der ein:e Trainer:in ins Haus kommt und mehrere Angestellte in einem Seminar auf einmal zu einem bestimmten Thema schult. Die Vor- und Nachteile einer solchen Weiterbildung haben wir Ihnen in diesem Beitrag schon einmal genauer aufgeführt. Der hohe Praxisbezug und die direkte Anwendbarkeit im Unternehmen sind die Pluspunkte, den Unternehmen besonders schätzen. Doch wer noch nie eine Inhouse-Schulung in der Firma organisiert hat, steht zunächst einmal vor einer Herausforderung. Wir geben Ihnen Hilfestellung, um diese Herausforderung zu meistern.

Wie gehen Sie die Organisation an?

Ob Personalentwickler:in, Sekretär:in, Team- oder Abteilungsleiter:in: Wenn Sie die Aufgabe haben, eine Inhouse-Schulung zu organisieren, gibt es ein paar Dinge, die Sie bei der Organisation und Umsetzung beachten sollten. Wir haben hier eine Checkliste der wichtigsten Punkte:

1. Schulungsziele festlegen

Zunächst stellt sich die Frage, weshalb es einer Inhouse-Schulung bedarf. Welche Kompetenzen und welches Wissen sollen die Mitarbeitenden aus dem Kurs mitnehmen? Gibt es vielleicht sogar messbare Schulungsziele, die Sie definieren können? Eine Verringerung der Reklamationsquote, bessere Bewertungen im Kunden-Service oder kürzere Bearbeitungsdauern sind Beispiele dafür.

2. Zielgruppe definieren

Welche und wie viele Mitarbeitende sollen an der Inhouse-Schulung teilnehmen? Erstellen Sie eine Liste der Kolleg:innen, die von dem Kurs profitieren. Überlegen Sie sich, welche Vorkenntnisse diese bereits mitbringen. Es lohnt sich, diese Vorkenntnisse sowie die Rollen der Teilnehmenden für die Seminarleitung festzuhalten.

3. Durchführungsform festlegen

Überlegen Sie sich dann, welche Art von Schulung für Ihre Mitarbeitenden den größten Nutzen bringt. Wie viel Zeit steht für die Weiterbildung zur Verfügung? Soll der Kurs viel Interaktion und Austausch ermöglichen oder eher Vortragscharakter haben? Wollen Sie, dass die Kursleitung ins Haus kommt oder das Seminar online abhält, so dass auch Kolleg:innen im Home-Office oder an anderen Standorten daran teilnehmen können? Legen Sie die Rahmendaten fest und behalten Sie auch im Auge, welches Budget Ihnen bereitsteht.

4. Weiterbildungsanbieter finden

Es gibt jede Menge Seminaranbieter, die Inhouse-Schulungen in ihrem Portfolio haben. Suchen Sie sich zwei bis drei Anbieter aus, vergleichen Sie diese miteinander und holen Sie sich von diesen unverbindliche Angebote ein. Wir von kursfinder.de unterstützen Sie kostenlos bei der Suche nach einem Anbieter für Ihre Inhouse-Schulung. Kontaktieren Sie uns hierzu über dieses Formular.

5. Auswahl treffen

Wählen Sie das für Sie beste Angebot aus und beauftragen Sie den Seminaranbieter. Legen Sie mit der Seminarleitung den Termin fest. Berücksichtigen Sie dabei Urlaubszeiten oder heiße Phasen in Ihrem Unternehmen. Besprechen Sie mit der Seminarleitung auch gleich inhaltliche Schwerpunkte und den Ablauf der Schulung. 

6. Mitarbeiter:innen einladen

Nun geht es an die Ansprache der Gruppe an Mitarbeitenden, die an der Schulung teilnehmen sollen. Laden Sie diese zum Inhouse-Kurs ein und stellen Sie in der Einladung die Vorteile für den/die Mitarbeitende:n heraus. Was macht das Seminar besonders? Inwieweit profitieren die Teilnehmer:innen im Anschluss bei ihren täglichen Aufgaben davon? Gibt es ein Zertifikat, mit dem sich der Lebenslauf aufpeppen lässt? Auch eine grobe Agenda können Sie schon mitliefern. Sammeln Sie im Anschluss bis zu einer bestimmten Deadline verbindliche Zusagen ein.

7. Seminarleitung versorgen

Findet das Inhouse-Seminar nicht online statt, reist also der/die Trainer:in dafür an, sollten Sie klären, ob Sie sich um Anreise und Unterkunft kümmern müssen. Häufig kümmern sich auch die Weiterbildungsanbieter selbst darum und formulieren es entsprechend in dem Angebot, das sie Ihnen unterbreitet haben. Wichtig ist, dass die Kursleitung eine:n Ansprechpartner:in bei Ihnen im Unternehmen hat.

8. Raumplanung und Bewirtung

Findet die Inhouse-Schulung nicht als Online-Format statt, müssen Sie für den Termin einen Raum blocken oder gegebenenfalls extern einen buchen. Sorgen Sie dafür, all das an Raumausstattung bereitzustellen, was der/die Trainer:in für die Durchführung benötigt. Das fängt bei der notwendigen Technik an, geht über W-Lan-Passwörter bis hin zu Flipchart, Whiteboard und Co. Kümmern Sie sich für den Tag auch um die Bewirtung: Sie sollten Getränke bereitstellen, Kaffeepausen einplanen und für die Mittagspause einen Tisch in der Kantine oder im Restaurant reservieren oder alternativ Catering ins Haus kommen lassen.

9. Feedback und Evaluation

Hat das Inhouse-Seminar stattgefunden, ist es wichtig, Feedback einzuholen. Wie haben die Teilnehmer:innen die Schulung erlebt? Wie waren die Inhalte aufbereitet? Welchen Nutzen ziehen sie daraus? Erfragen Sie das Feedback am besten zeitnah und schriftlich nach dem Kurs. Doch damit ist es noch nicht getan! Haben Sie zu Beginn messbare Schulungsziele festgelegt, sollten Sie diese regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Evaluieren Sie, inwieweit der Kurs sein Ziel erfüllt hat. Manchmal lohnt sich nach einer bestimmten Zeit auch ein Follow-up.


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