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Internes Employer Branding

Warum Mitarbeiter die besten Markenbotschafter sind

Der Kampf um Talente hat begonnen. Employer Branding rückt immer mehr in den Fokus von Unternehmen: Sie wollen im War of Talents nicht leer ausgehen. Doch häufig gehen Firmen den zweiten vor dem ersten Schritt: Durch Arbeitgeber-PR erhoffen sie sich eine positive Außenwirkung. Wichtiger ist allerdings, mit internem Employer Branding zu beginnen. Denn ohne das kann externes Employer Branding gar nicht erst funktionieren. Die eigenen Mitarbeiter sind schließlich die besten Markenbotschafter. Für Unternehmen bedeutet das, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu pushen und sie wie ihre Kunden zu behandeln. 

Welche Vorteile hat internes Employer Branding? 

Was bringen zufriedene Mitarbeiter mit? Ganz klar: Wenn Mitarbeiter gerne arbeiten gehen und sich im Unternehmen wohlfühlen, steigt nicht nur die Motivation, sondern auch die Leistungsbereitschaft. Das wiederum führt zu geringeren Produktionskosten. Kurzum: Die Identifikation mit dem Arbeitgeber, dem Team und den Produkten bringt wirtschaftliche Vorteile und zufriedene Kunden mit sich: Sind die Mitarbeiter zufrieden, sind es die Kunden in der Regel auch. 

Hinzu kommt, dass sich das Unternehmen durch internes Employer Branding Wettbewerbsvorteile verschafft: Es zieht seine eigenen Führungskräfte heran, wächst mit der Erfahrung und dem Know-how der Mitarbeiter und trägt dazu bei, dass all das im Unternehmen bleibt und nicht zum Wettbewerber abwandert. Employer Branding senkt schließlich die Fluktuationsrate. Neben der Verbleibdauer profitiert zudem der Teamgeist von mehr Mitarbeiterzufriedenheit. 

Welche Faktoren spielen bei Employer Branding eine Rolle?

Wer glaubt, dass Employer Branding in erster Linie durch harte Faktoren wie Gehalt oder Firmenwagen gestaltet wird, der liegt weit daneben. Es sind die weichen Faktoren, die den Unterschied machen:

  • Unternehmensumfeld
  • Firmenkultur
  • Personalführung

Unternehmensumfeld

Schaukeln im Büro, Kreativ-Ecken und gemütliche Lounges: Immer mehr Unternehmen gestalten ihren Mitarbeitern richtige Wohlfühl-Oasen am Arbeitsplatz. Warum? Ganz klar: In einer guten Arbeitsumgebung arbeitet jeder lieber als in einer ohne Wohlfühlfaktor. Arbeitgeber wissen um die Arbeitsverdichtung: Mitarbeiter müssen zunehmend mehr Aufgaben bei gleicher Arbeitszeit bewerkstelligen. Fühlt sich der Angestellte in seinem Arbeitsumfeld wohl, sinkt der Stresspegel, die Kreativität wird angeregt, der Mitarbeiter arbeitet produktiver. Ein Win-win für beide Seiten.

Firmenkultur

Employer Branding sorgt dafür, dass Unternehmenswerte erlebbar werden. Unternehmen sollten sich deshalb zunächst überlegen, welche Werte sie vertreten. Sich innerhalb der Belegschaft umzuhören kann von Vorteil sein. Denn die Unternehmenswerte sollten sich mit denen der Mitarbeiter decken. Das fördert die Loyalität und Identifikation mit dem Arbeitgeber – nur so können sie die Unternehmenswerte als Markenbotschafter nach außen tragen. Maßgeblich beeinflusst wird eine positive Firmenkultur durch gegenseitige Anerkennung und Respekt, durch Förderung, Entwicklungsperspektiven und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie durch eine positive Feedbackkultur.

Personalführung

Hierarchische Strukturen sind Gift für das interne Employer Branding. Flache Hierarchien sind bei der Personalführung gefragt, die die Effektivität nachhaltig beeinflussen. Heutzutage ist es nicht mehr üblich, dass der Vorgesetzte über das meiste Know-how verfügt. Die Mitarbeiter sind die Experten auf ihrem Gebiet. Deshalb ist ein Austausch mit den Vorgesetzten auf Augenhöhe ideal, um Entscheidungswege zu verkürzen und schnell zu guten Lösungen zu kommen. Transparenz und die Einbeziehung der Mitarbeiter in die jeweiligen Prozesse sind für gutes Employer Branding unabdingbar. 

Nur was im Innern funktioniert, kann auch Außenwirkung haben. Im War of Talents bringt es also nichts, lediglich auf externes Employer Branding zu setzen. Authentisch wird Arbeitgeber-PR nämlich vor allem dann, wenn Mitarbeiter als Markenbotschafter auftreten – ganz automatisch, weil sie mit ihrem Arbeitgeber und Job zufrieden sind, darüber reden und so nachhaltig an der Außenwirkung des Unternehmens mitwirken.


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