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Knigge für den Einstieg ins Top-Management

Knigge für den Einstieg ins Top-Management

Vom Mittelmanager zum Top-Manager: So vermeiden Sie Fehler

Im Top-Management gelten häufig andere Spielregeln. Wer als Mittelmanager:in aufsteigt und in der obersten Führungsetage dieselben Verhaltensweisen wie bisher an den Tag legt, kann der eigenen Karriere schaden. Wurden Leistung und Erfolg bislang vor allem an guter Mitarbeiterführung gemessen, so geht es in hierarchisch geprägten Unternehmen im Top-Management vor allem um eins: strategische Einflussnahme. Das macht es Newcomern im Top-Management alles andere als leicht. 

Wer tickt wie? Wer verfolgt persönliche Interessen? Wer meint es ernst mit Ihnen? In unserem Knigge erfahren Sie, worauf Sie besser verzichten sollten, um sich keinen Fauxpas zu erlauben. Ein kleiner Tipp vorweg: Nehmen Sie sich in der neuen Position erst einmal Zeit, um zu beobachten. So werden Sie schnell sehen, auf welche Werte es ankommt und mit welchen Regeln Sie nicht zum/zur Spielverderber:in werden.

1. Stellen Sie sich auf Unbekanntes ein

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Da liegt es nahe, dass man beim Aufstieg in die oberste Führungsetage glaubt, dass man einfach so weitermachen kann wie bisher. Fehlanzeige: Was Ihnen bislang vertraut war, muss hier nicht zwangsläufig auch so sein. Werte wie Transparenz, Ehrlichkeit oder gar Berechenbarkeit zählen im Top-Management häufig nicht. Seien Sie also offen für Unbekanntes und lehnen Sie sich in der Anfangszeit nicht zu weit aus dem Fenster.

2. Feedbackkultur: Weniger ist mehr

Vermutlich kennen Sie einige Führungskräfte, die mit direktem Feedback nicht gut umgehen können. Das liegt vor allem an einem: Im Kreise des Top-Managements übt man keine Kritik. Kommen Sie also mit offenem Feedback daher, wie Sie es aus dem Mittelmanagement gewohnt sind, stoßen Sie andere vor den Kopf. Das wird gerne als persönlicher Angriff gewertet – und damit machen Sie sich unbeliebt. Anstatt konstruktives Feedback zu geben, sollten Sie es im Top-Management eher mit Empathie versuchen: Damit erreichen Sie mehr.

3. Tragen Sie Ihr Herz nicht auf der Zunge

Sind Sie es gewohnt, mit anderen auf Augenhöhe zu kommunizieren? Im Top-Management legt man oft noch Wert auf Hierarchien. Wenn Sie hier nicht anecken wollen, sollten Sie zunächst beobachten, wie die anderen Top-Manager miteinander umgehen. Es ist gut möglich, dass man Wert darauf legt, höher gestellten Personen besonderen Respekt zu zollen. 

4. Verlassen Sie sich nicht auf Worte

“Auf dein Wort ist Verlass” – ganz so leicht ist das im Top-Management nicht. Herrscht in der mittleren Führungsebene eine vertrauensvolle, offene und transparente Kommunikation, so stehen die Chancen in der oberen Liga bei 50:50, dass dem dort auch so ist. Wenn jemand Ihnen etwas sagt, kann er oder sie es ehrlich mit Ihnen meinen oder aber auch nicht. Vertrauen Sie also besser nicht auf alles, was gesagt wird, sondern warten Sie ab.

5. Schweigen heißt nicht automatisch Konsens

Wie unter Punkt 2 schon geschildert: In der obersten Führungsetage kritisiert man nicht. Wenn Sie also etwas tun und niemand etwas dazu sagt, heißt das nicht automatisch, dass Sie das als Zustimmung verbuchen können. Achten Sie deshalb auf versteckte Signale anhand derer Sie abschätzen können, wie Ihre Arbeit bewertet wird. 

6. Fakten zählen weniger

Können Sie im Mittelmanagement mit Zahlen, Statistiken und Fakten glänzen, so erreichen Sie mit solchen fachlichen Argumenten im Top-Management weniger. Um Ihr Gegenüber zu überzeugen, müssen Sie wissen, was ihm oder ihr wichtig ist. Mit diesem Wissen in der Tasche können Sie andere leichter emotional für sich gewinnen.

Sie sehen: Im Top-Management weht manchmal ein ganz anderer Wind als in der mittleren Führungsebene. Je nach Unternehmenskultur kann das so sein, muss aber nicht. Wenn man als Top-Manager:in einen guten Start haben möchte, sollte man darauf vorbereitet sein, dass die Spielregeln andere sind als die bisher bekannten. Nehmen Sie deshalb Ihr Bauchgefühl ernst, studieren Sie die anderen genau und versuchen Sie sich den anderen anzupassen, ohne sich dabei zu sehr zu verstellen. Sie müssen die Gepflogenheiten an der Spitze auch nicht gut finden. Wer jedoch dort oben bleiben möchte, sollte sie wenigstens beherrschen.


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