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Lösungsorientiertes Arbeiten

Lösungsorientiertes Arbeiten: 5 Do's and Don’ts

So räumen Sie Probleme im Job aus dem Weg

Der Blick auf die aktuellen Stellenangebote einer Jobbörse zeigt eine unendliche Vielfalt an Jobangeboten – und doch haben viele häufig eines gemeinsam: die Suche nach Kandidat:innen, die “lösungsorientiert arbeiten”, “lösungsorientiert denken und handeln” oder eine “lösungsorientierte Herangehensweise” mitbringen. Aber was bedeutet das genau? Was macht eine lösungsorientierte Arbeitsweise aus? 

Im Berufsalltag treten immer wieder Probleme auf: Es gibt Verzögerungen im Projektablauf, Personal fällt krankheitsbedingt aus, Kunden und Kundinnen zeigen sich unzufrieden, Ziele werden nicht erreicht… Egal, welches Problem besteht: Auf dieses richtet sich meistens automatisch der Fokus. Diese Herangehensweise hat jedoch einen Haken: Problemewälzen macht Mitarbeitende unzufrieden, behindert die Arbeit und führt dazu, dass vorhandene Fähigkeiten zur Lösung des Problems nicht abgerufen werden. Wir verraten Ihnen deshalb, auf welche Do’s es bei lösungsorientiertem Arbeiten ankommt und welche Dont’s Sie lieber unterlassen.

Don’ts

  1. Verbeißen Sie sich nicht in das Problem
    Ein Problem muss nicht im Detail analysiert oder verstanden werden, um es zu lösen. Es spielt letztendlich keine Rolle, wie es dazu kam oder wer dafür verantwortlich ist. Die Energie, die Sie ins Problemewälzen stecken, können Sie auch anderweitig einsetzen: zum Beispiel bei der Problemlösung.

  2. Malen Sie sich keine Worst-Case-Szenarien aus
    Probleme lassen uns gerne panisch werden. Doch fokussieren Sie sich nicht darauf, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Das hilft Ihnen nicht weiter. Suchen Sie nicht bewusst nach Dingen, die nicht rund laufen. Bewahren Sie Ruhe und Optimismus.

  3. Lassen Sie das Jammern
    Wie heißt es so schön: Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. So verhält es sich häufig auch mit Problemen. Hören Sie deshalb auf mit dem Jammern und zeigen Sie sich ruhig und souverän. Was zur Problemlösung benötigt wird, ist keine Heulboje, sondern jemand, der einem vermittelt: “Wir schaffen das!”

  4. Vermeiden Sie die Suche nach einem Schuldigen
    Tritt ein Problem auf, neigen wir häufig dazu, mit dem Finger auf andere zu zeigen. “Du bist Schuld!” Es mag im ersten Moment angenehm sein, einen oder eine Verantwortliche:n für ein Problem gefunden zu haben. Doch eine Schuldzuweisung löst dieses Problem nicht. Lassen Sie es deshalb lieber sein!

  5. Machen Sie keinen Alleingang
    Sie müssen ein Problem nicht allein lösen. Ganz im Gegenteil: Der Austausch mit anderen kann fruchtbar, Unterstützung Gold wert sein. Hholen Sie andere mit ins Boot, zeigen Sie sich offen für konstruktive Kritik und delegieren Sie Aufgaben, mit denen sich das Problem lösen lässt.

Do’s

  1. Zeigen Sie sich zuversichtlich
    Für jedes Problem findet sich eine Lösung – manchmal sogar mehr als eine. Zeigen Sie sich also zuversichtlich. Machen Sie deutlich, dass Sie an Ihr Team und an sich glauben und dass Sie gemeinsam über alle Fähigkeiten verfügen, um das Problem aus der Welt zu räumen.

  2. Achten Sie auf Ihre Sprache
    In Problemsituationen und unter Stress neigen wir dazu, abfällig und negativ zu sprechen. Das ist ineffektiv. Versuchen Sie sich in wertschätzenden und positiven Formulierungen. Beispiel: Verwenden Sie lieber das Wort Möglichkeiten anstelle von Problemen. Die Sprache sollte zu Ihrem positiven Mindset passen.

  3. Denken Sie mit
    Treten Probleme auf, ist es häufig die Führungskraft, die den Kopf dafür hinhalten muss. Das bringt die Position mit sich. Doch es ist nicht Aufgabe des Managers allein, sich zu überlegen, wie man diese Probleme ausräumt und bessere Ergebnisse erzielt werden können. Bringen Sie sich ein, denken Sie mit und entlasten Sie damit Ihre:n Vorgesetzte:n und Ihr Team.

  4. Bleiben Sie flexibel
    Was einmal funktioniert hat, kann ein zweites Mal funktionieren, muss aber nicht. Haben Sie bisher mit einer Lösung gute Erfahrungen gemacht, können Sie versuchen, diese bei einer neuen Herausforderung wieder anzuwenden. Doch versteifen Sie sich nicht darauf. Funktioniert der Ansatz nicht, ist eine Strategieänderung gefragt.

  5. Stecken Sie andere mit Ihrem Optimismus an
    Die Einstellung macht den Unterschied. Mit einer positiven Herangehensweise fällt es uns leichter, Herausforderungen zu meistern. Versuchen Sie, Kollegen, die sich an den Dont’s aus dem Artikelanfang bedienen, positiv zu stimmen und Ihnen das gute Gefühl zu vermitteln, handlungsfähig zu sein.

Sie sehen: Lösungsorientierung ist mehr als nur eine Eigenschaft. Sie gleicht eher einer Grundeinstellung, mit der man durch das (Berufs-)Leben geht. Deshalb taucht sie in Stellenanzeigen auch unabhängig des zu besetzenden Postens häufig auf. Wer lösungsorientiert denkt und handelt, begegnet durchaus schwierigen Herausforderungen. Doch er oder sie sieht sich zugleich auch in der Lage, diese zu meistern. 

Wollen Sie an Ihrer Lösungsorientierung arbeiten? Werfen Sie gerne einen Blick in unsere Resilienztrainings.


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