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Verbessern Sie mit Ihrer Körpersprache Ihre Präsentationstechnik

Körpersprache

93% der zwischenmenschlichen Kommunikation findet Studienergebnissen zufolge wortlos statt – über die Körpersprache. Aber kann das wirklich sein? Albert Mehrabian ist ein Forscher auf dem Gebiet der Körpersprache. Mehrabian befürwortet ein Modell, das sich “7 plus 38 plus 55” nennt. Die ersten 7% drücken wir durch Worte aus, 38% durch den Klang unserer Stimme und 55% durch unsere Körpersprache. Diese Theorie gelte jedoch nur für Interaktionen, die Emotionen wecken oder beeinflussen, macht Mehrabian deutlich. Wenn wir jedoch die exakten Zahlen nicht so genau nehmen, lässt sich der Gesamtwert der Theorie kaum bestreiten.

Schauen Sie sich nur mal an, wie Menschen in Ihrer Nähe reagieren, wenn sie verärgert sind. Woher wissen Sie, dass die Person frustriert ist? Vermutlich ist sie damit nicht hausieren gegangen. Nein, aber es liegt etwas im Klang ihrer Stimme, es ist etwas in ihrem Gesicht abzulesen und auch an der Körperhaltung. Binnen Sekunden weiß man, dass die Person wütend ist. Stimmt, oder?

Die Idee, die hinter diesem Beitrag steckt, ist, sich der Macht über die eigene nonverbale Kommunikation bewusst zu werden. Deshalb zeigen wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihren Körper sprechen lassen können, um sich angemessen zu präsentieren.

Halten Sie die Box

Ein Trick, den der ehemalige US-Präsident Bill Clinton häufig nutzte: Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Kiste. Eine unsichtbare Box, die Sie mit beiden Händen halten. Die Ränder der Box liegen zwischen den Schultern und den Hüften.Die Box bloß nicht fallen lassen! Lassen Sie die Hände also recht nah beisammen und bewegen Sie sie während des Gesprächs auf natürliche Weise. Das signalisiert Zuverlässigkeit und Wahrhaftigkeit.

Die Box

Den Ball rollen

Steve Jobs arbeitete mit diesem Kniff regelmäßig. Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Ball zwischen Ihren Händen. Indem Sie Ihre Hände bei jedem Höhepunkt Ihrer Präsentation gegeneinander rollen, drücken Sie Beherrschung und Dominanz aus. Selbst wenn Ihnen der Überblick fehlt oder Ihnen etwas unmöglich scheint, machen Sie den Eindruck als hätten Sie absolute Kontrolle.

Ball rollen

Die Finger-Pyramide

Hände, die nicht still halten, in den Taschen stecken oder sich auf andere Weise unnatürlich verhalten, wirken nicht nur verstörend, sondern drücken auch Ihre Nervosität aus. Hände, die sich ruhig verhalten und sich sanft berühren, werden Ihnen eine völlig andere Kontrolle über Ihren Körper verleihen. Ein guter Tipp: Formen Sie aus Ihren Händen eine Pyramide, indem Sie Ihre Fingerspitzen aneinander setzen. Das strahlt Überzeugung und Ruhe aus.

 Die Pyramide

Bleiben Sie stehen

Es ist genauso leicht wie es klingt: Obwohl es manchmal gut ist, sich im Raum zu bewegen, ist eine kontrollierte ruhige Haltung ein klares Zeichen dafür, dass Sie sich wohlfühlen und von der Situation gewachsen sind. Also: Füße auseinander, gerader Rücken und Brust rausstrecken.

Stehen bleiben

Offen für eine Umarmung?

Es sieht so aus, als ob Sie jemanden umarmen möchten: Wenn Sie Ihren Körper öffnen, die Arme auseinander nehmen und Ihre Handflächen zeigen, wirkt das auf andere sympathisch und einladend. Oprah Winfrey ist dafür bekannt, diese Sprecherposition häufig einzunehmen. Versuchen Sie, zwei Personen im Büro zu begrüßen: zuerst mit geschlossenem Körper und dann mit einer etwas offeneren Position. Seien Sie nicht überrascht, wenn Sie am Ende umarmt werden. Denn diese Haltung signalisiert Offenheit und Ehrlichkeit.

Umarmung

Der Marionettenspieler

Wenn Sie Ihre Hände vom Körper abwenden, so dass die Handflächen nach unten zeigen wie bei einem Marionettenspieler, erzielen Sie einen anderen Effekt: Sie beruhigen die Gemüter. Vielleicht erzählen Sie ja etwas, das ein Brummen im Raum nach sich zieht oder etwas, das Gelächter weckt, das nicht so schnell verebbt, wie Sie möchten. Barack Obama nutzte diese Geste, wenn er das Publikum bei langanhaltendem Applaus beruhigen wollte. Es ist ein Zeichen von Stärke und Entschlossenheit.

Der Marionettenspieler

Alles hat seinen Platz

Bei all diesen Gesten ist es genauso wichtig, dass Sie eine Mimik und Stimmlage verwenden, die zu dem passt, was Sie sagen. Es steckt definitiv viel hinter der Körpersprache, die wir wählen – bewusst und unbewusst. Versuchen Sie daher, einige Gesten davon schrittweise zu verwenden, und prüfen Sie, inwiefern diese für Sie arbeiten.

Der Artikel basiert auf Untersuchungen von Albert Mehrabian und dem Harvard Business Review.


Wenn Sie sich immer noch nicht als Meister fühlen, finden Sie unter den folgenden Links das passende Trainingsangebot.


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