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Selbstmarketing – so machen Sie sich zum Erfolgsprodukt


Eine Top-Ausbildung, erstklassige Arbeitserfahrung, hohe berufliche Qualifikation – selbst das ausgereifteste Fachwissen ist für den beruflichen Erfolg nicht genug, wenn niemand von Ihren Leistungen etwas mitbekommt. Denn genau wie bei Produkten spielen die goldenen Regeln des Marketings auch auf dem Arbeitsmarkt eine entscheidende Rolle.
Selbstmarketing TippsWir zeigen Ihnen, wie Sie sich mit geschickten Selbstmarketingstrategien zum Erfolgsprodukt machen. Mit diesen Selbstmarketing-Tipps bringen Sie Ihre Karriere auf Hochtouren.

von Franziska Reinecke

Ihr persönliches Marketingkonzept

Beginnen Sie mit der Konzipierung eines auf Sie selbst bezogenen Marketingplans. Anhand einer Ist-Analyse erfassen Sie Form und Inhalt Ihrer bisherigen Selbstdarstellung. Erkundigen Sie sich bei Freunden und Kollegen über Ihren Auftritt und sammeln Sie Verbesserungsvorschläge. Überlegen Sie sich weiter, wohin Ihre Reise gehen soll. Mit der Herausarbeitung Ihrer grundlegenden beruflichen Ziele verschaffen Sie sich Klarheit und bestimmen den Kurs für Ihre Karriere. Durch die Festlegung konkreter Meilensteine setzen Sie sich zudem einen zeitlichen Rahmen und schaffen damit einen Anreiz, diese auch tatsächlich einzuhalten. Machen Sie Ihr Vorhaben schriftlich und achten Sie dabei besonders auf eine konkrete Formulierung. Eine klare Handlungsableitung verleiht Ihren Zielen Kraft und hilft, diese stets im Blick zu behalten!

Seien Sie Sie selbst – und das möglichst gut!

Angesichts des starken Wettbewerbsdrucks auf dem Arbeitsmarkt gilt es, aus der Masse heraus zu stechen. Wie Sie das am Besten machen? Ganz einfach – seien Sie authentisch – seien Sie ganz Sie selbst und damit einzigartig! Spielen Sie keine Rolle, sondern vertrauen Sie auf Ihre persönlichen Fähigkeiten, aber auch Eigenheiten. Grundsätzlich gilt: Fokussieren Sie sich lieber auf Ihre Stärken, anstatt sich an möglicherweise irrelevanten Defiziten die Zähne auszubeißen. Investieren Sie stattdessen in Ihre Stärken, beispielsweise mit einer Weiterbildung. Schließlich sind es Ihre Kompetenzen und Qualitäten, mit denen ein Mehrwert für ein Unternehmen geschaffen wird.

Zur Beantwortung der Frage „Was macht mich einzigartig?” hat die Jobbuchautorin und Selbstmarketingexpertin Caroline Krüll einen konkreten Rat: „Nehmen Sie sich Zeit und schreiben Sie auf, was sie wirklich gut können.” Hilfreich ist es beispielsweise sich zu überlegen, durch welche Fähigkeiten Sie sich von Ihren Kollegen absetzen. Auch Feedback von Freunden und Bekannten kann ausschlaggebend für die Bildung des individuellen Stärkenprofils sein. Wurde das persönliche Alleinstellungsmerkmal erst einmal ausfindig gemacht, gilt es dieses lautstark zu verkünden – doch reden Sie nicht einfach drauf los, sondern wählen Sie Ihre Botschaft zugeschnitten auf das Publikum aus. Fragen Sie sich, wo Ihre Fähigkeiten gebraucht werden und gehen Sie aktiv auf das jeweilige Unternehmen und dessen Entscheidungsträger zu.

Nur keine falsche Bescheidenheit!

Besonders Frauen kämpfen oft mit Zwängen wie einer extremen Schüchternheit und empfinden es als äußerst unangenehm, ihre Stärken offen zu präsentieren.

Bereits im Bewerbungsgespräch sind in der Selbstdarstellung gravierende Unterschiede zwischen Mann und Frau zu beobachten. So spricht der männliche Kandidat bei der Frage nach seinen persönlichen Stärken im Durchschnitt zwei Minuten länger als seine Wettbewerberin. Der Grund hierfür liegt nach Überzeugung von Caroline Krüll ganz klar in der Erziehung: „Jungs werden generell selbstbewusster erzogen als Mädchen. Die konventionelle Annahme, eine Frau sollte sich stets zurückhaltend und bescheiden verhalten, ist immer noch allgegenwärtig in unserer Gesellschaft." Lassen Sie sich davon als Frau nicht vereinnahmen. Denn wie wollen Sie andere von sich überzeugen, wenn Sie nicht über Ihre eigenen Erfolge sprechen? Warten Sie nicht erst bis Sie gefragt werden, sondern melden Sie sich selbst zu Wort! – Sie denken: Peinlich? Ganz und gar nicht! Am Ende des Tages ist eine kleine Unannehmlichkeit schnell vergessen, der berufliche Erfolg jedoch nicht! Ein kleiner Tipp, wie Man(n) oder Frau „großspuriges“ Verhalten vermeidet: Machen Sie Ihre Leistungen messbar! Beziehen Sie sich auf Zahlen und Fakten und heben Sie gezielt konkrete Projekte hervor, die Sie in der Vergangenheit gemeistert haben.

Mit Worten ist es nicht getan!

Alle, die nicht der Typ großer Worte sind, sollten nun nicht den Kopf hängen lassen. Denn jetzt folgt die entscheidende Komponente der Selbstvermarktung: die Körpersprache. Wer selbstsicher wirkt, ohne arrogant zu erscheinen, weckt Aufmerksamkeit und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. „Die nonverbale Sprache nimmt 80 % unserer Kommunikation ein“, betont Krüll  und erklärt, wie man sich auf ganz einfachem Weg eine selbstbewusste Körpersprache aneignet: „Stellen Sie sich vor den Spiegel und begeben Sie sich in die sogenannte Gewinnerposition! Strecken Sie Ihre Wirbelsäule durch, halten Sie Ihre Schultern locker und heben Sie Ihren Kopf!“ Stolze Körpersprache setzt Hormone frei, die sich positiv auf unser seelisches Befinden auswirken. Sie fühlen sich umgehend selbstbewusster und voller positiver Energie – und mit einem gesteigerten Selbstwertgefühl fallen auch die Worte leichter.

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Selbstmarketing Seminare beispielsweise von Caroline Krüll beim Forum Institut für Management („Selbstmarketing: Die Marke Ich – So setzen Sie sich charmant in Szene“) finden Sie hier auf kursfinder.de

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