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Selbstreflexion – So geht's!

Persönlichkeitsentwicklung durch Selbstbeobachtung und -erkenntnis 

“Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen”, hat einmal der griechische Philosoph Sokrates gesagt und damit maßgeblich geprägt: Veränderung beginnt mit einem selbst. Die Basis dafür hat einen Namen: Selbstreflexion. Dass diese nicht leicht ist, geschweige denn über Nacht erlernt werden kann, erleben wir in unserem Alltag ständig. Wir sind umgeben von Menschen, die sich wenig oder gar nicht selbst reflektieren. Die meisten Menschen lenken sich lieber permanent ab, anstatt sich mit sich selbst zu beschäftigen. Schließlich nimmt Selbstreflexion Zeit in Anspruch und kann anstrengend sein: Es geht um die Fähigkeit, sich selbst zu hinterfragen und kritisch mit sich selbst zu sein. Für die persönliche Weiterentwicklung ist Selbstreflexion enorm wichtig, auch wenn sie unbequem und anstrengend ist: Wer ist schon gewillt, sich, seine Worte und sein Temperament in Zaum zu halten und sich selbst zu hinterfragen, warum er so reagiert wie er reagiert? 

Warum Selbstreflexion glücklich macht

So unbequem der Weg der Selbstreflexion sein mag, er lohnt sich. Denn mit Selbstreflexion geht inneres Wachstum einher. Darüber hinaus fördert Selbstbeobachtung Studien zufolge die Produktivität. Wer sich und sein Verhalten regelmäßig hinterfragt, behält in Konfliktsituationen einen kühlen Kopf: Er weiß genau, was ihn antreibt oder triggert und kann so sein Verhalten leichter kontrollieren und steuern. Wer sich selbst kennt, ist darüber hinaus eher in der Lage, Entscheidungen zu treffen, die einem gut tun. Man bleibt authentisch, verliert sich nicht in den Zwängen der Außenwelt – und lebt somit selbstbestimmter und glücklicher.

Wie funktioniert Selbstreflexion?

Die Grundlage für Selbstreflexion ist Selbstbeobachtung: Diese erfordert Zeit und Ruhe. Experten raten, 50 Prozent seiner Zeit ins Selbstmanagement zu investieren, um das eigene Verhalten, die eigenen Prinzipien, seine Motive und Ziele besser verstehen und verfolgen zu können. Ganz schön viel. Aber von nichts, kommt nichts. Darüber hinaus heißt es: mindestens einen Monat durchhalten. Studien zufolge dauert es 21 Tage, bis neue Gewohnheiten in Routine übergehen. Um feste Routinen zu schaffen, müssen wir regelmäßig üben. Es bietet sich an, sich feste Zeiten für die Reflexion einzuräumen – und kleine Rituale zu schaffen. So kann man etwa abends vor dem Schlafengehen den Tag Revue passieren lassen. Überlegen Sie sich: Was war heute gut? In welchen Situationen habe ich mich gut verhalten, in welchen weniger? Was kann ich morgen vielleicht noch besser machen? Auch Meditieren kann auf dem Weg zur Selbstreflexion helfen.

Selbstbetrug vermeiden

Wichtig bei Selbstreflexion ist, sich selbst nichts vorzumachen: Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Mit Selbstbetrug kommen Sie nicht weiter. Darüber hinaus sollten Sie auf Ihre innere Stimme hören: Nehmen Sie Ihre Gefühle und Wahrnehmungen ernst. Sie haben ihre Berechtigung. Es bietet sich darüber hinaus an, sein Eigen- und Fremdbild miteinander abzugleichen: Wie sehen Sie sich selbst? Wie werden Sie von anderen wahrgenommen? Ziehen Sie dazu gern enge Vertraute wie Freunde oder Familie hinzu – Menschen, die ehrlich zu Ihnen sind.

Wer regelmäßig in sich geht, sich selbst und seine Verhaltensmuster hinterfragt, entwickelt sich nicht nur weiter, er ist am Ende auch zufriedener. Es macht einen großen Unterschied zu wissen, wie man mit anderen in Beziehung steht, welche Verhaltensweisen diese Beziehungen prägen und wie man durch das Bewusstwerden seiner eigenen Verhaltensmuster diese Beziehungen verbessern kann. Denn wie der chinesische Philosoph Laotse sagte: “Ich beobachte mich und verstehe dadurch die anderen.” Da ist etwas dran.


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