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So lesen Sie Stellenanzeigen richtig

Jobausschreibungen gekonnt verstehen

Wer eine neue berufliche Herausforderung sucht, kommt an einer Sache nicht vorbei: Stellenanzeigen. Sie sind der bekannteste Weg, über interessante Jobangebote informiert zu werden und sich ein erstes Bild von der ausgeschriebenen Stelle zu machen. Doch oftmals ist es gar nicht so leicht, die Berufsbezeichnungen und selbst den Anzeigentext an sich zu verstehen. Worauf müssen Sie also achten?

So sind Stellenanzeigen aufgebaut

In der Regel lässt sich eine Stellenausschreibung leicht dechiffrieren, wenn man die nötige Übung und Kenntnis vorweisen kann. Hat man jedoch einmal den Aufbau verstanden und kennt die geheimen Codes der Personalprofis, dann können Sie die Anzeige ganz leicht knacken und Ihre Bewerbung dahingehend ausrichten. 

1. Die Berufsbezeichnung

Bereits hier stehen viele Jobsuchende vor einer Hürde: Oftmals wird nach Begriffen gesucht, von denen man erwartet, dass der angestrebte Job auch entsprechend benannt ist. In vielen Fällen verwenden Unternehmen, gerade wenn sie international tätig sind, englische oder gar interne Ausdrücke, die mitunter nicht für alle gängig sind. Stoßen Sie etwa auf Ausschreibungen, die Ihnen nicht sofort deutlich machen, worum es geht, zögern Sie nicht, bei den Verantwortlichen anzurufen und höflich nachzuhaken. In den meisten Fällen kommt dies sogar gut an und Sie können bei Ihrer Bewerbung auf das Telefonat Bezug nehmen.

2. Einleitende Beschreibung

Im ersten Textteil der Ausschreibung stellt sich das Unternehmen vor. Man spricht hierbei von der Visitenkarte der Firma. In diesem Abschnitt erfahren Sie wichtige Eckdaten wie etwa die Größe des Unternehmens, die wirtschaftliche Ausrichtung, Informationen zum Organigramm oder zu bevorstehenden Projekten. Lesen Sie diesen Abschnitt genau durch! Werden unter anderem internationale Standorte erwähnt, sind Fremdsprachenkenntnisse sicherlich von Vorteil. Bei den laufenden Projekten können Sie bereits in der Bewerbung darauf hinweisen, welche Ihrer Fähigkeiten Sie einbringen können.

3. Die Stellenbeschreibung

Nachdem sich das Unternehmen präsentiert hat, möchten Sie nun zeigen, wie Sie in der Firma tätig werden können. Dieser Abschnitt ist mit der Wichtigste in der gesamten Stellenanzeige, denn hier wird beschrieben, was später von Ihnen verlangt wird. Lesen Sie daher aufmerksam und lassen Sie sich durch kompliziert wirkende Begriffe nicht unterkriegen, auch diese können Sie bei den Personalverantwortlichen in einem Telefonat erfragen. Sind Sie mit dem Lesen durch, gilt es, das Gelesene auf sich wirken zu lassen. Traue ich mir diese Aufgaben zu? Klingt die Stelle interessant für mich? Bejahen Sie beide Fragen, dann sollten Sie das auch in der Bewerbung beweisen. Legen Sie passende Nachweise wie Arbeitszeugnisse oder Zertifikate bei, die auch anderen zeigen, dass Sie wie gemacht für diese Stelle sind.

4. Das Anforderungsprofil

Bewerbungsprofis werden vielleicht erahnen, wovon nun die Rede ist: von den sogenannten “Muss-” und “Kann-Kriterien”. Wie die Namen verraten, geht es hier um Anforderungen, die zwingend nötig sind, um für diese Stelle eingestellt zu werden, und um Kriterien, die zwar wünschenswert sind, aber nicht kriegsentscheidend fungieren, diese Stelle auszufüllen. 

Mit diesen Worten entlarven Sie Muss-Kriterien

  • notwendig
  • zwingend erwünscht
  • erforderlich
  • wird erwartet
  • bringen mit
  • Voraussetzung

Und so decodieren Sie Kann-Kriterien

  • wünschenswert
  • idealerweise
  • möglicherweise
  • ist von Vorteil
  • bevorzugt
  • gerne Erfahrung in

5. Was Sie im Gegenzug von Ihrem künftigen Arbeitgebenden erwarten können

Heutzutage ist es nicht mehr üblich, dass nur die sich Bewerbenden auf sich aufmerksam machen müssen. Auch Unternehmen müssen um Fachkräfte werben und Ihnen gewisse Corporate Benefits zur Verfügung stellen. Hier führt die Firma Punkte an, die Ihnen mehr Informationen zur Arbeitszeit geben, wie Ihr Arbeitsumfeld aufgebaut ist und welchen Gehaltsrahmen Sie erwarten können. Dazu gesellen sich Angaben zu Firmenwagen, betrieblicher Altersvorsorge, Kooperationen mit Fitness-Angeboten oder Zusatzzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld.

6. Wie Sie sich bewerben können

Es ist zwar der letzte Abschnitt innerhalb der Stellenanzeige, aber auch diesem gilt es Bedeutung beizumessen. Hier erfahren Sie, was für Ihre Bewerbung notwendig ist, welche Unterlagen beizulegen sind und über welchen Weg Sie Ihre Bewerbung einreichen sollen. Ob ein Anschreiben benötigt wird, erfahren Sie auch im letzten Teil der Ausschreibung.

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