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Tabus in der Arbeitswelt brechen

Sinnstiftende Regeln oder verstaubter Konsens von gestern?

Tabus in der Arbeitswelt zeigen sich in vielen Facetten. So tragen wohl alle Mitarbeitenden eines Unternehmens Geheimnisse mit sich, die sie anderen in der Belegschaft anvertrauen oder dem ganzen Team im Vertrauen preisgeben. Oder einige Teammitglieder halten sich nicht gänzlich an die ungeschriebenen Büro-Vorschriften. Dabei stellt sich jedoch die Frage, was davon als Tabu zu bewerten und was für alle vertretbar ist. Aber: Was gilt heutzutage noch als Tabu? Und: Wie gehen wir damit um, diese No-Gos sinnvoll zu brechen?

Was machen Tabus mit Mitarbeitenden?

Stellen Sie sich vor, Sie könnten aufgrund von stillschweigend vereinbarten Regeln nicht Sie selbst am Arbeitsplatz sein. Wie fühlen Sie sich? Tabus schränken den Menschen in seiner Persönlichkeit und Freiheit ein. Gerade offene Diskriminierung und Ablehnung setzen uns allen zu. Tabus in der Arbeitswelt aufzubrechen bedeutet demnach nicht nur, eine neue Unternehmenskultur zu schaffen, sondern eben auch Arbeiten menschlicher zu machen. Der Arbeitsraum ist nicht losgelöst von unserer Gesellschaft, in der in letzter Zeit ebenfalls vieles über die Bühne geht, um inklusiver und tabufreier leben zu können. Doch auch andere Tabu-Bereiche, die nicht explizit die Persönlichkeit einschränken, treten im beruflichen Kontext auf. Was sind also die Tabus in der Arbeitswelt und wie können wir diesen begegnen und sie aus der Welt schaffen?

Gängige No-Gos im Berufsleben

Eine Umfrage von Statista.com und YouGov hat ergeben, dass diese Punkte die Themen sind, womit Angestellte auf der Arbeit nichts zu tun haben wollen. Für die Studie wurden Anfang September 2019 1.035 Erwerbstätige ab 18 Jahren befragt.

  1. Erotik/Liebe
  2. Lästereien
  3. persönliche Finanzlage
  4. Gehalt
  5. Religion
  6. Beziehungen
  7. Unzufriedenheit im Job
  8. Politik
  9. Krankheit
  10. keine Tabu-Themen (hier lag der Anteil bei etwa 9 %)

Auch Aspekte wie sexuelle Orientierung, negative Emotionen und Diskriminierungen werden als Tabu-Thema eingestuft. Zusätzlich gibt es unternehmensspezifische No-Gos, wie etwa zu früh in den Feierabend zu gehen, einen leeren Terminkalender zu haben und deswegen als weniger produktiv zu gelten oder bei sozialen Events nicht immer dabei zu sein.

Tabus sinnvoll und adäquat brechen: So geht’s

  1. Laden Sie Mitarbeitende regelmäßig zu Einzel- oder Teamgesprächen ein.
  2. Starten Sie Umfragen unter Ihren Mitarbeitenden, um aktuelle Stimmungsbilder einzufangen.
  3. offen Feedback geben und nehmen
  4. strenges Vorgehen gegen denunzierende Äußerungen
  5. an der Kommunikation arbeiten: Was darf und sollte erlaubt sein?



Passend zum Thema: Seminare zum Konfliktmanagement oder zur Unternehmensführung


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