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Feelgood-Manager: Mehr als nur gute Laune und Spaß verbreiten!

Das Feelgood-Management als Bindeglied zwischen Führung und Mitarbeitern

Jeder hat diese Vorstellung von dem einen Arbeitsplatz: Die Stimmung unter den Kollegen ist super, das Arbeitsumfeld mit Management und Personalabteilung funktioniert bestens, die Work-Life-Balance stimmt und die Bezahlung ist einwandfrei. Klingt zu verlockend? Sogenannte “Feelgood-Manager” setzen sich für genau diese Bedürfnisse ein. Wie das Berufsfeld aufgebaut ist, verraten wir Ihnen hier.

Das Feelgood-Management lebt von der Annahme, dass zufriedene Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens sind. Entspannte Mitarbeiter sind weniger krank, sind produktiver und arbeiten motivierter. 

Leider sieht die Arbeitslage unter Umständen so aus: Krankmeldungen wegen Burnout steigen an oder Mitarbeiter gehen erkrankt zur Arbeit, in Sorge, diese zu verlieren. Das Verhältnis zur Arbeit und damit zur Führung und innerhalb des Teams scheint gestört. Der Feelgood-Manager, auch Wohlfühlmanager oder Chief Happiness Officer genannt, arbeitet dabei an Lösungen, folgende Werte im Unternehmen zu verankern:

  • Wertschätzung
  • offene Kommunikation
  • Freiheiten
  • Motivation
  • Betreuung
  • Teamgefühl
  • Kreativität
  • Wohlbefinden
  • Loyalität

Zwischen den Anforderungen des Managements und der Personalabteilung fungiert er also als Bindeglied zu den Mitarbeitern und deren Bedürfnissen.

Welche Maßnahmen kann ein Feelgood-Manager einleiten?

Wie bereits erwähnt, vermittelt der Feelgood-Manager zwischen Führung und Basis. Um zunächst einen genauen Eindruck der Lage zu gewinnen oder um Einschätzungen präsent zu haben, sind Umfragen oder persönliche Gespräche ein gutes Mittel, beide Seiten abzubilden. Hieraus können Konzepte und weitere Maßnahmen abgeleitet werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist etwa unsere Lernen²-Aktionswoche, in der wir von kursfinder.de interne und externe Workshops abhalten und von den Talenten profitieren, die in unseren Reihen schlummern. Auch andere Unternehmen sind gerne dazu eingeladen, von dieser besonderen Art der Personalentwicklung zu profitieren und diese bei sich selbst zu etablieren. Interesse? Auf dieser Seite haben wir erste Informationen zusammengestellt. Vielleicht ergibt sich daraus ja auch für Sie eine Maßnahme, wie Sie als Angestellter in Ihrem Unternehmen einen Anstoß zum Feelgood-Management geben können!

Feelgood-Manager sind nämlich auch dafür verantwortlich, teambildende Konzepte zu entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel der gemeinsame Besuch eines Hochseilgartens, das gemeinsame Absolvieren eines kniffligen Escape Rooms oder ein gemeinsames After-Work-Event. So wird das Klima untereinander verbessert. Wenn dennoch Streitigkeiten oder Konflikte auftreten, fungiert der Wohlfühlmanager hier als Mediator und versucht, zwischen beiden Parteien zu vermitteln. Daraus ergeben sich folgende Tätigkeitsfelder:

Mit diesen Punkten ist das Feelgood-Management dem Talentmanagement untergeordnet, da es dieses Konzept in Sachen Mitarbeiterbindung und -wohlbefinden unterstützt.

Anforderungen an einen Feelgood-Manager

Nicht jeder Charakter ist zum Chief Happiness Officer geboren. Ihm müssen Eigenschaften wie Empathie, Offenheit, Kommunikationsstärke und Begeisterungsfähigkeit liegen. Außerdem sollte er ein Gespür für andere und deren Bedürfnisse haben. Von daher eignen sich Personen mit sozialem Bildungshintergrund am besten. Doch auch Personen mit Personalmanagement-Wissen sind gern gesehene Feelgood-Manager. Wer nun Interesse bekommen hat, sich in diesem Bereich fortzubilden, findet hier einige Seminare.

Ganz besondere Feelgood-Manager

Nicht immer sind es die menschlichen Vertreter, die das Betriebsklima verbessern. Auch Wohlfühlmanager auf vier Pfoten mit weichem Fell und Knopfaugen zählen zu absoluten Zufriedenheits-Spezialisten. Jeder weiß, wie beruhigend Katzenschnurren wirkt oder wie angenehm es ist, den Bürohund zu streicheln. Unsere Haustiere tragen entscheidend zum Wohlbefinden bei. Klären Sie jedoch vorher ab, ob jemand in der Belegschaft Angst vor Tieren oder Allergien hat bzw. ob ein Tier im Büro überhaupt erlaubt ist, bevor Sie den Vierbeiner mit zur Arbeit bringen.


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