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Checkliste Weiterbildung

Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?

Checkliste Weiterbildung: Unterschiedliche Ziele, unterschiedliche Wege

Möchten Sie mehr aus sich herauskitzeln? Wollen Sie sich beruflich weiterbilden oder sich persönlich weiterentwickeln? Ein Invest in das eigene Know-how zahlt sich immer aus. Gerade heutzutage, wo lebenslanges Lernen zur Tagesordnung gehört, spielen Weiterbildungen eine immens große Rolle und sind im beruflichen Kontext unverzichtbar. Aber welche Weiterbildung ist die richtige für mich? Im immensen Angebot an Seminaren, Fernkursen, MBAs, Online-Schulungen und Co. fällt es gar nicht so leicht, die richtige Weiterbildung zu finden. Allein auf kursfinder.de gibt es eine Auswahl an über 30.000 Weiterbildungen. Wie soll man da die passende für sich entdecken? Wir haben für Sie eine  Checkliste erstellt, die Ihnen eine Orientierungshilfe bei der Suche nach der richtigen Weiterbildung sein soll.

1. Situationsanalyse
2. Zielfestlegung
3. Weiterbildungsformen
4. Kosten und Fördermöglichkeiten
5. Weiterbildungsberatung
6. Qualitätsanalyse
7. Abschluss

1. Situationsanalyse

Um herauszufinden, welche Durchführungsform und Inhalte einer Weiterbildung zu Ihnen passen, sollten Sie sich zunächst einer gründlichen Situationsanalyse stellen. Fragen zur Selbsteinschätzung können sein:

  • Wo stehe ich beruflich?
  • Wie sieht meine derzeitige Lebenssituation aus?
  • Was bringe ich an Abschlüssen und Berufserfahrung mit?
  • Über welche Qualifikationen und Kompetenzen verfüge ich?
  • Welche Stärken und Schwächen habe ich?
  • Welche Interessen und Neigungen bringe ich mit?

Bei der Antwort auf die Frage, welche persönlichen Voraussetzungen Sie für eine Weiterbildung mitbringen, können auch Kompetenztests helfen. 

Es ist jedoch nicht allein ausschlaggebend, was Sie möchten. Bei einer Situationsanalyse sollte auch der Arbeitsmarkt mit einbezogen werden: Wo gibt es derzeit eine Nachfrage? Womit können Sie auf dem Arbeitsmarkt punkten? Wenn Sie sich gründlich mit sich selbst auseinandersetzen, gelangen Sie zu den Schwerpunkten der Weiterbildung, die zu Ihnen passt.

2. Zielfestlegung

Als Nächstes kommt die Soll-Analyse: Was wollen Sie mit der Weiterbildung erreichen? Fragen, die Sie zur Zielfestlegung heranziehen können, sind:

  • Möchte ich in meinem bisherigen Beruf weiterarbeiten?
  • Strebe ich den nächsten Schritt auf der Karriereleiter an?
  • Wage ich den beruflichen Wiedereinstieg, etwa nach der Elternzeit?
  • Will ich mich beruflich umorientieren oder gar selbstständig machen?
  • Mag ich meinen Berufsabschluss nachholen?
  • Kommt eine Umschulung für mich in Frage?

Egal, ob Sie bessere Aufstiegschancen anstreben, eine drohende Arbeitslosigkeit abwenden wollen oder gar als Quereinsteiger:in in einem Beruf Fuß fassen wollen: Definieren Sie Ihr Ziel, dem Sie mit einer Weiterbildung näher kommen. 

Die wichtigste Rolle im Bereich der Weiterbildung nimmt die berufliche Fortbildung ein. Diese ist vor allem von drei Begriffen geprägt:

  • Anpassungsfortbildung:
    Hierbei soll auf die bereits vorhandenen beruflichen Kompetenzen aufgebaut, diese vertieft und an neue Entwicklungen in der Arbeitswelt angepasst werden.
  • Aufstiegsfortbildung:
    Hierbei sollen die bereits vorhandenen beruflichen Kompetenzen so erweitert werden, dass ein beruflicher Aufstieg ermöglicht wird. Hierzu zählen etwa Weiterbildungen zum/zur Fachwirt:in, Meister:in oder Techniker:in.
  • Umschulung:
    Hierbei sollen neue berufliche Kompetenzen erworben werden, so dass eine andere berufliche Tätigkeit als bislang aufgenommen werden kann.

3. Weiterbildungsformen 

Neben klassischen Präsenzkursen, bei denen Sie einen Seminarort aufsuchen und dort in einer Gruppe von einem Dozenten unterrichtet werden, gibt es inzwischen jede Menge weiterer Weiterbildungsformen, wie zum Beispiel:

  • Online-Kurse
  • MOOCs
  • Blended Learning
  • begleitete/dozentengeleitete Fernkurse
  • reines Selbststudium

Um herauszufinden, welche zu einem passt, sollten Sie sich vor allem mit Ihrer Motivation, Disziplin als auch mit Ihrer Lebenssituation auseinandersetzen. Bringen Sie die Eigeninitiative für ein reines Selbststudium mit? Benötigen Sie maximale Flexibilität, weil Sie nebenher noch Kinder betreuen? Ist ein Pendeln zum Seminarort möglich? 

Ein nicht unwesentlicher Bestandteil bei einer Weiterbildung ist der Faktor Zeit. Gerade länger andauernde Weiterbildungen, die sich über mehrere Monate erstrecken, können in Voll- oder Teilzeit absolviert werden. Wie viel Zeit lässt Ihre Lebenssituation für eine Weiterbildung zu? Müssen Sie für eine Weiterbildung in Vollzeit Stunden in Ihrem Job kürzen oder ihn gar kündigen? Dann sollten Sie die laufenden Kosten im Auge behalten und in Ihre Entscheidung mit einfließen lassen.

4. Kosten und Fördermöglichkeiten

Weiterbildungen können schnell mal in den vier- bis fünfstelligen Kostenbereich gehen. Wer so viel Geld investiert, will natürlich, dass sich die Investition auszahlt. Die Finanzierungsfrage spielt bei der Entscheidung für eine Weiterbildung eine wesentliche Rolle. Kosten können je nach Angebot und Abschluss stark variieren, weshalb sich ein Vergleich immer lohnt.

Beachten Sie, dass bei vielen Weiterbildungen neben den reinen Weiterbildungskosten auch Nebenkosten anfallen können: So können etwa Fahrt- und Übernachtungskosten hinzukommen, Kosten für Seminarunterlagen oder Prüfungen und gegebenenfalls auch Kosten für eine Kinderbetreuung, wenn Sie diese für eine gewisse Zeit in fremde Hände geben müssen. Viele Weiterbildungsanbieter bieten inzwischen auch eine Ratenzahlung an, um Ihre finanzielle Situation nicht zu stark zu beanspruchen.

Die gute Nachricht: Häufig müssen Sie die Kosten nicht alleine stemmen. So kann es Unterstützung durch den Arbeitgeber geben, aber auch Bund und Länder bieten Fördermöglichkeiten wie etwa das Aufstiegs-Bafög, WeGebAU oder Bildungsgutscheine an.

Überblick zum Thema Förderung

5. Weiterbildungsberatung

Für einen allgemeinen Überblick über Weiterbildungsmöglichkeiten, Angebote und Anbieter kann eine Weiterbildungsberatung lohnenswert sein. Anlaufstellen sind hier vor allem die Arbeitsagenturen und Jobcenter, Berufsverbände, Kammern und Einrichtungen der Studienberatung. Auch viele Weiterbildungsanbieter bieten inzwischen eine ausführliche Beratung an, ehe Sie sich für ein Angebot entscheiden.

6. Qualitätsanalyse

Weiterbildungsanbieter ist nicht gleich Weiterbildungsanbieter. Sobald Sie sich auf die Recherche nach dem passenden Angebot begeben, sollten Sie genauer hinschauen. Qualitätsunterschiede sind auf den ersten Blick nicht immer sofort ersichtlich. Von einem schönen Internetauftritt oder gut gestalteten Informationsmaterialien sollten Sie sich nicht blenden lassen. Fragen, die Sie sich bei der Qualitätsanalyse stellen können, sind:

  • Welche Weiterbildungen werden angeboten?
  • Gibt es Ansprechpartner:innen für Fragen?
  • Ist der Anbieter zertifiziert?
  • Gibt es ein Qualitätsmanagement?
  • Werden die Abschlüsse anerkannt?

Fordern Sie Informationen an, rufen Sie bei den Anbietern an, um individuelle Fragen zu klären und schauen Sie auch auf Bewertungen und Erfahrungsberichte von bisherigen Seminarteilnehmer:innen. Das Gesamtpaket muss stimmen, so dass Sie am Ende keine Enttäuschung erleben.

7. Abschluss

Bei der Wahl der passenden Weiterbildung ist auch einen Blick auf den Abschluss der Weiterbildungsmaßnahme zu werfen. Erwerben Sie damit eine Teilnahmebescheinigung, ein Zertifikat oder einen Bildungsabschluss? Worin liegen die Unterschiede? 

  • Anpassungsfortbildungen wie klassische Seminare oder Inhouse-Kurse enden in der Regel ohne Prüfung – für diese gibt es eine Teilnahmebescheinigung

  • Aufstiegsfortbildungen, etwa Meisterkurse oder die Weiterbildung zum/zur Fachwirt:in, hingegen sind klar geregelte Bildungsgänge mit gesetzlicher Grundlage, die mit einer Prüfung, z.B. durch eine Kammer, abschließen. Mit Bestehen der Prüfung geht in der Regel eine allgemein anerkannte Berufsbezeichnung und ein Abschluss einher. 

  • Ein Zertifikat gibt es hingegen bei länger andauernden Weiterbildungen, die ebenfalls mit einem Leistungsnachweis am Ende einhergehen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen berufsqualifizierenden Nachweis. Stattdessen weist das Zertifikat den Erwerb von genau definierten Lerninhalten nach.

Welchen Abschluss Sie anstreben, ist von Ihrem Weiterbildungsziel abhängig. Sie sollten sich bewusst sein, dass der jeweilige Abschluss Ihre Karriereplanung beeinflussen kann. Eine aussagekräftige Teilnahmebescheinigung sollte deshalb bei jeder Weiterbildung drin sein, damit Sie Ihre Chancen bei Bewerbungen verbessern können.


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