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Wie gebe und nehme ich richtig Feedback?

Was Rückmeldung bewirken kann

Es ist eine Kunst, anderen taktvoll Rückmeldung zu geben und selber konstruktiv Feedback zu empfangen. Punkt. Doch ist das wirklich so? Ist es nicht vielmehr auch eine Kunst, die erlernt und angewendet werden kann? Wir zeigen, wie das geht.

Feedback geben

Anderen zu sagen, wie man sie findet, wie man deren Arbeitsweise beurteilt oder man ihre Entwicklung einschätzt, dazu gehört neben dem Mut auch die kommunikative Fähigkeit. Und um mit Feedback keinen Schaden anzurichten, bedarf es einem geordneten Rahmen. Denn die goldene Regel bei allen Formen des Feedbacks lautet: Feedback stets unter Einhaltung gemeinsam festgehaltener Regeln vorbringen!

Beschreiben, nicht bewerten

Geben Sie Ihre eigene Wahrnehmung sachlich wider. Werten und interpretieren Sie nicht. Ihr Gegenüber soll die Information verarbeiten und dazu Stellung nehmen können.

Sachlich bleiben

Apropos sachlich formulieren: Ihr Feedback soll in seiner Beschreibung auch von anderen plausibel nachvollzogen werden können. So vermeiden Sie Missverständnisse.

Spekulieren Sie nicht

Begründen Sie Ihr Feedback nicht auf Basis von Spekulationen und Vermutungen, sondern mittels konkreter Beobachtungen und Fakten.

Geben Sie nutzbares Feedback

Geben Sie Feedback zu den Aspekten, die der oder die Feedback-Nehmende auch verändern kann. Grundlegende Charaktereigenschaften oder körperliche Erscheinungsformen gehören nicht dazu. Außerdem ist es wichtig, Ihrem Gegenüber nur solches Feedback zukommen zu lassen, was ihm oder ihr nützt. Feedback, das zwangsläufig einen Schaden verursacht, sind ein No-Go.

Zeitig geben

Ihr Feedback sollte, wie gesagt, auf Beobachtungen und Fakten basieren. Allerdings sollte die Recherche der Faktenlage und die Beobachtung nicht allzu lange dauern. Denn ein Feedback, das sich auf Ereignisse bezieht, die lange zurückliegen, ist nicht mehr wirklich greifbar und wenig nützlich.

Feedback nehmen

Das Feedback als Bereicherung sehen

Konstruktiv Kritik üben und diese konstruktiv für sich nutzen. Sehen Sie das gegebene Feedback als Chance, sich weiterzuentwickeln!

Aussagen aufnehmen und verarbeiten

Hören Sie dem Feedback-Gebenden ruhig zu und lassen Sie ihn oder sie ausreden. Fragen Sie nach den Ausführungen aber ruhig nochmal nach, sodass Sie alles auch wirklich verstanden haben und es zu keinen Missverständnissen kommt.

Keine sofortige Reaktion

Sofort auf Feedback zu reagieren, kann in den meisten Fällen zu unpassenden Kommentaren führen, die das Problem nur verschlimmern. Nehmen Sie sich die Zeit und lassen Sie das Gesagte auf sich wirken. Danach können Sie erneut das Gespräch suchen und in einem ruhigen Rahmen die Punkte gemeinsam durchgehen.

Alles ist subjektiv

Nehmen Sie sich das entgegengebrachte Feedback nicht zu sehr zu Herzen. Jede:r empfindet anders und nimmt Sie anders wahr. Und Kritik in irgendeiner Form bedeutet auch nicht, dass Sie ein schlechter Mensch sind. Für andere sind Sie immer noch ein wertvoller Teil des Freundeskreises, liebevolle:r Partner:in und Sohn oder Tochter. Das, was andere von Ihnen halten oder über Sie sagen, bestimmt nicht Ihren Wert als Person.

Danke sagen

Auch für die Feedback-Gegenseite ist es nicht zwangsläufig einfach, Ihnen ein Feedback auszusprechen. Erkennen Sie diesen Mut an und bedanken Sie sich dafür sowie für die Chance, die Ihnen das Feedback geben kann.

Bis bald im kursfinder.de-Wissensguide!

Svenja Oeder
Website-Managerin

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