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IHK-Zertifikat

IHK-Zertifikat

Die Industrie- und Handelskammer, abgekürzt IHK, nimmt Prüfungen für viele verschiedene Berufszweige ab. In der Regel handelt es sich dabei um externe Prüfungen, beispielsweise von Nichtschülern, die sich außerhalb einer Bildungseinrichtung auf einen Beruf vorbereitet haben. Aber auch vollschulische Ausbildungen und berufliche Weiterbildungen schließen in vielen Fällen mit einer IHK-Prüfung ab. Wurde die Prüfung bestanden, bekommt der Prüfling ein Zertifikat. Dieses IHK-Zertifikat enthalt alle relevanten Informationen über die Inhalte der Prüfung sowie eine Note. Es wird dem Lebenslauf und den Bewerbungsunterlagen beigelegt und dient als Nachweis für die in der Ausbildung oder dem Lehrgang erworbenen Kenntnisse. Das IHK-Zertifikat wird von nahezu allen Unternehmen und Einrichtungen anerkannt. Es behält quasi eine lebenslange Gültigkeit und kann für den Zuschlag zu einer Bewerbung von Belang sein, wenn die Zusatzqualifikationen der Bewerber vom Personalsachbearbeiter miteinander verglichen werden.

Einheitliches Layout und fest definierte Angaben

Die IHK hat in allen größeren deutschen Städten einen Sitz und nimmt entsprechend Prüfungen ab, bei deren Bestehen ein Zertifikat erteilt wird. Das Layout der Zertifikate ist bundesweit einheitlich festgelegt. Demnach spielt es keine Rolle, in welchem Bundesland die Weiterbildung absolviert wurde. Das Zertifikat ist gleichwertig, und zwar nicht nur im Layout, sondern auch in Bezug auf die Informationen. Auf dem Zertifikat werden fest definierte Angaben in einer einheitlichen Reihenfolge gemacht, sodass auf einen Blick ersichtlich ist, um welche Ausbildung oder Weiterbildung es sich handelt. Der erlernte Beruf wird auf dem Zertifikat ebenso angegeben wie das Thema der Abschlussprüfung. Handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf, wird dieser bezeichnet. Bei einer Weiterbildung wird das Thema angegeben.
Wurde ein Beruf in einer vollschulischen Ausbildung erlernt, gilt das IHK-Zertifikat als Abschlusszeugnis und ist diesem gleichgestellt. Unternehmen und Betriebe erkennen dies als gleichwertig an. Bei einer vollschulischen Ausbildung ersetzt das IHK-Zertifikat den Gesellenbrief, wenn ein handwerklicher Beruf erlernt wurde, oder den Facharbeiterbrief. Hat eine Prüfung stattgefunden, sind die einzelnen Noten auf dem Zertifikat vermerkt.