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Die richtige Job-Entscheidung treffen

Zwei Jobangebote: Und jetzt?

5 Tipps, wie Sie die richtige Job-Entscheidung treffen

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die richtigen Entscheidungen zu treffen, fällt manchmal gar nicht so leicht. Wenn es um die berufliche Zukunft geht, dann ist es sogar umso schwerer. Wie entscheidet man sich nämlich für das Richtige, wenn man zwei Jobangebote vorliegen hat? Das mag gewiss ein Luxusproblem sein, aber angesichts des Fachkräftemangels in vielen Branchen wie im IT-Sektor, im Handwerk oder in der Pflege kein allzu seltenes. Wie wägt man aber nun richtig ab, wenn man zwei Jobzusagen vorliegen hat? Wie geht man mit dem inneren Konflikt um, der einem dabei begegnet? Wir haben 5 Tipps, die Sie zur Entscheidungsfindung heranziehen können.

1. Was ist Ihnen im Job wichtig?

Werden Sie sich zunächst einmal darüber klar, was Ihnen bei der Arbeit wichtig ist. Was zählt für Sie? Was passt zu Ihnen und Ihrem Lebensstil? Nicht alles ist Gold, was glänzt. Was bringt Ihnen ein Firmenwagen, wenn Sie lieber weniger Reisezeiten hätten, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen? Was haben Sie von einer Start-Up-Unternehmenskultur, wenn Sie ein Freund von klassischer hierarchisch-geprägter Firmenkultur sind? Sie verstehen, worauf es hinausläuft, oder? Machen Sie sich deshalb am besten eine Pro-Contra-Liste mit allen Dingen, die Ihnen bei der Arbeit wichtig und welchen, die Ihnen unwichtig sind. Das fängt beim Gehalt an, geht über weitere Benefits, Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen bis hin zu Freiheit und Selbstbestimmung bei der Arbeit. Priorisieren und gewichten Sie die einzelnen Punkte anhand einer Skala von 1 bis 5. Checken Sie dann die beiden Jobangebote anhand Ihrer Liste ab: Welches verzeichnet am Ende mehr Punkte auf der Pro-Seite? Das sollte definitiv der Favorit sein. Auch die 10-10-10-Methode können Sie zur Entscheidungsfindung heranziehen.

2. Holen Sie sich Feedback ein

Wichtige Entscheidungen im Leben muss man nicht ganz alleine treffen. Man kann andere hinzuziehen, die einen die Entscheidungsfindung vereinfachen. Reden Sie mit Ihrer besseren Hälfte, mit Freunden und der Familie über ihr Dilemma. Geben Sie ihnen Einblicke in beide Jobangebote und holen Sie sich Feedback ein. Natürlich sind Sie der Experte, was Ihr berufliches Know-how angeht. Doch das Umfeld merkt meistens sehr viel schneller, ob ein Job wirklich zu Ihnen passt, oder ob es da etwas gibt, woran Sie sich langfristig stören und sich nicht wohl dabei fühlen würden. 

3. Verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl

Beide Jobangebote klingen auf dem Papier sehr gut. Aber irgendwie sagt Ihnen Ihre Intuition bei einem etwas anderes. Sie haben ein ungutes Gefühl im Bauch, wissen aber nicht so recht, woher das rührt. Vielleicht haben Sie beim Bewerbungsgespräch irgendetwas im Unterbewusstsein wahrgenommen. Vielleicht war die Arbeitsatmosphäre bei Ihrem Besuch etwas gedämpft. Was auch immer es war: Verlassen Sie sich auf Ihre Intuition und treffen Sie Ihre Entscheidung nicht nur anhand dessen, was Sie schwarz auf weiß im Arbeitsvertrag lesen können.

4. Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich

Wissen ist Macht, heißt es so schön. Davon profitieren Sie bei Entscheidungen. Wenn Sie unschlüssig sind, welches Jobangebot besser zu Ihnen passt, dann holen Sie sich so viele Informationen ein, wie Sie finden können. Stöbern Sie im Internet, recherchieren Sie alles, was Sie über die beiden potentiellen neuen Arbeitgeber in Erfahrung bringen können. Schauen Sie sich auf Bewertungsportalen um. Was sagen ehemalige Mitarbeiter zu Ihrem einstigen Arbeitgeber? Haben Sie offene Fragen, klingeln Sie doch einfach noch mal bei Ihrem Ansprechpartner im Unternehmen durch und haken Sie nach. Je mehr Informationen Sie zusammentragen können, umso deutlicher wird das Gesamtbild vom Unternehmen. Das erleichtert es, die richtige Entscheidung zu fällen.

5. Setzen Sie sich eine Deadline

So sehr Sie das Für und Wider beider Stellen abwiegen: Irgendwann muss Schluss sein. Sie werden an einem Punkt ankommen, an dem Sie sich nur noch im Kreis drehen. Deshalb sollten Sie sich selbst einen Zeitpunkt setzen, bis zu dem Sie Ihre Entscheidung gefällt haben wollen. Irgendwann bringen Ihnen all die Informationen keine neuen Erkenntnisse mehr und Sie zögern die Entscheidung nur hinaus – vielleicht so lange, bis Ihnen jemand anderes diese abnimmt und Sie am Ende nur noch mit einem Jobangebot dastehen. Die Hinhaltetaktik zieht nämlich nicht immer. Setzen Sie sich deshalb selbst eine Deadline! 

Haben Ihnen unsere 5 Tipps weitergeholfen? Wenn nicht, bleibt immer noch eins: Werfen Sie eine Münze, wenn Sie weiterhin unsicher sind, welche der beiden Stellen besser zu Ihnen passt. Ist die Entscheidung erst einmal gefallen, gilt es auf jeden Fall den Bewerbungsprozess sauber abzuschließen: Mit der Vertragsunterzeichnung bei dem einen Arbeitgeber ziehen Sie Ihre Bewerbung beim anderen Arbeitgeber zurück und kommunizieren das offen. Ein sauberer Abschluss ist wichtig. Schließlich ist keine berufliche Entscheidung, die Sie treffen, für die Ewigkeit gemünzt. Und man sieht sich bekanntlich immer zwei Mal im Leben.


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