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Konzentriert arbeiten im Großraumbüro

8 Tipps für ein fokussiertes und stressfreies Arbeiten inmitten vieler Kollegen

Kurze Kommunikationswege, enge Zusammenarbeit mit den Kollegen: Mit diesen Argumenten machen Unternehmen ihren Mitarbeitern das Großraumbüro schmackhaft. Dabei geht es bei Großraumbüros vor allem um eines: die große Kostenersparnis gegenüber Einzel- oder Zweierbüros. Studien zeigen schließlich deutlich: Wer in Großraumbüros arbeitet, ist häufiger krank. Das liegt nicht nur an der erhöhten Ansteckungsgefahr unter den Kollegen, sondern auch am Stress. Lärm, fehlende Rückzugsmöglichkeiten, viele Personen auf engem Raum: All das sind Stressquellen, die in Großraumbüros lauern. Welche Möglichkeiten es gibt, dennoch weitgehend stressfrei, gesund und konzentriert im Großraumbüro zu arbeiten, erfahren Sie in unseren 8 Tipps.

1. Rücksicht auf andere nehmen

Wie wirkt sich das eigene Verhalten auf andere im Großraumbüro aus? Wer sich ein Büro mit anderen teilt, sollte immer reflektieren, inwieweit er andere Kollegen im Arbeitsalltag beeinträchtigt. Die Arbeitsatmosphäre und Teamstimmung können darunter leiden. Muss ich private Telefonate am Arbeitsplatz führen? Muss ich im Großraumbüro ein Fisch- oder Leberwurstbrötchen am Schreibtisch essen? Muss ich längere Gespräche mit einzelnen Kollegen am Arbeitsplatz führen? Versuchen Sie, auf andere Rücksicht zu nehmen und sie mit Ihrem Verhalten so wenig wie möglich zu belästigen.

2. Reduzieren Sie Störquellen

Damit geht es nahtlos weiter zu den Störquellen: Wer konzentriert arbeiten will, sollte nach Möglichkeit alles eliminieren, was ablenkt. Die größte Störquelle stellt bei vielen das Smartphone dar. Ein Blick darauf ist verlockend: Wer hat geschrieben? Was gibt es Neues? Mit jedem Blick aufs Handy wird die Aufmerksamkeitsspanne unterbrochen. Deshalb: Gerät am besten auf stumm schalten und in die Tasche packen. Im Großraumbüro können auch Privatgespräche oder am Arbeitsplatz abgehaltene Konferenzen eine Störquelle sein – nämlich für die, die nicht involviert sind. Verlegen Sie private Gespräche lieber in die Teeküche und buchen Sie für Telefonkonferenzen und Co. am besten einen separaten Raum.

3. Stellen Sie Teamregeln auf

Verschiedene Kollegen haben verschiedene Bedürfnisse: Die einen brauchen etwas mehr Ruhe. Die anderen reißen ständig das Fenster auf oder stellen die Klimaanlage auf Turbo, weil ihnen zu warm ist. Andere frühstücken gerne am Schreibtisch ein Brot mit Limburger Käse, von dessen Geruch anderen Kollegen übel wird. Kurzum: Im Großraumbüro braucht es Regeln und Kompromisse, mit denen alle klar kommen. Stellen Sie Teamregeln auf! Das können bestimmte Zeiten sein, zu denen gelüftet wird. Es können aber auch Regeln sein, was am Arbeitsplatz gegessen werden darf. Versuchen Sie auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

4. Treten Sie den Rückzug an

Bei komplexen Aufgaben kann es schwierig sein, im Großraumbüro zu arbeiten. Wenn ständig irgendwo das Telefon klingelt, irgendwelche Kollegen in ein Gespräch vertieft sind und weitere Ablenkungen im Raum lauern, ist es schwierig die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu fokussieren. Nutzen Sie nach Möglichkeit Ruheräume, in denen Sie ungestört und ohne Ablenkungen arbeiten können. Sie können auch anspruchsvolle Aufgaben in die Zeitfenster legen, in denen weniger Kollegen im Büro sind, etwa in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag. 

5. Greifen Sie zu Kopfhörern

Wenn Sie konzentriert arbeiten wollen, sich aber nirgendwohin zurückziehen können, nutzen Sie Kopfhörer. Diese reduzieren Geräusche von außen und sind zugleich ein Signal an die Kollegen: Bitte nicht stören.

6. Nutzen Sie flexible Arbeitsmöglichkeiten

Bietet Ihr Arbeitgeber Möglichkeiten, um im Home Office zu arbeiten? Dann nutzen Sie diese: Nirgendwo sonst können Sie schwierige Aufgaben in Ruhe besser lösen als dort, wo Sie in Ruhe arbeiten können. 

7. Ernährung, frische Luft und Bewegung

Volle Konzentration! Das ist gar nicht so einfach – besonders nach der Mittagspause. Vielleicht kennen auch Sie dieses kleine Nachmittagstief? Das hängt mit dem vollen Bauch zusammen. Ein voller Magen erfordert eine bessere Blutversorgung. Das Blut fließt also vom Hirn in den Magen, weshalb unser Kopf ein bisschen unterversorgt ist und wir müde werden und uns schwer konzentrieren können. Deshalb in der Mittagspause eher zu leichten Gerichten greifen, die besser verdaulich sind. Gegen das Nachmittagstief bietet sich auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft an. Dadurch fällt es leichter, sich im Anschluss wieder aufmerksam einer Aufgabe zu widmen.

8. Meditation und Achtsamkeitsübungen

Früher hatten Meditation und Achtsamkeitsübungen einen spirituellen Touch, heute sind sie längst in die Chefetagen eingezogen. Studien haben gezeigt, dass sich durch regelmäßige Mentalübungen die Konzentrationsfähigkeit deutlich verbessern lässt, sich Störquellen leichter ausblenden lassen. Aber Vorsicht! Erwarten Sie nicht gleich nach der ersten Meditation Wunder. Das Ganze braucht ein bisschen Übung: Wer regelmäßig meditiert und Achtsamkeitsübungen praktiziert, bei dem klappt das mit der Konzentration nach einer Weile von ganz alleine.

Alles probiert und trotzdem fällt es Ihnen schwer, im Großraumbüro zu arbeiten? Wenn alles nichts bringt, dann reden Sie mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten und suchen Sie gemeinsam nach Möglichkeiten, um mehr Ruhe zu finden. Machen Sie sich am besten vorab schon Gedanken über Möglichkeiten und bieten Sie die ersten Lösungsvorschläge an. Oftmals hilft schon eine Umgestaltung des Raumes: Raumtrenner, Zimmerpflanzen und Bilder machen das Büro nicht nur gemütlicher, sondern mindern auch den Lärm.


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