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Dienst nach Vorschrift – Mit diesen 10 Tipps werden Sie Experte

Dienst nach Vorschrift

Engagement bei der Arbeit?! Das muss ja nun wirklich nicht sein. Sie werden schließlich für Ihren Job bezahlt und nicht für überdurchschnittliche Leistungen. Für die gibt es höchstens Fleißbienchen. Dienst nach Vorschrift ist Ihre Devise und darin kann Sie keiner schlagen. Das ist Ihr Metier. Deshalb haben Sie die besten 10 Tipps für Nachahmer und solche, die es werden wollen.
(Vorsicht, dieser Beitrag enthält Ironie!)

1. Arbeitszeit: Behalten Sie die Uhr im Auge

Zeit ist Geld: Das trifft vor allem auf die Arbeitszeit zu. Sie werden schließlich nur für die Anzahl der Stunden bezahlt, die Sie laut Vertrag arbeiten müssen. Jede Minute mehr geht zulasten Ihrer Freizeit. Also behalten Sie die Uhr im Auge. Sind Sie morgens ein paar Minuten eher dran, bleiben Sie lieber ein paar Häuser vor dem Firmengebäude stehen und lehnen Sie sich däumchendrehend an die Hauswand. Eineinhalb Minuten vor Arbeitsbeginn können Sie sich dann auf den Weg machen. Auch am Abend sollten Sie die Uhr im Blick behalten: Packen Sie rechtzeitig Ihre Sachen zusammen, damit Sie pünktlich in den Feierabend kommen.

2. Take a break: Machen Sie eine Punktlandung

Mittagspause! Lassen Sie um Punkt 12 den Stift fallen und alles stehen und liegen, wo es gerade ist. Es kann ja wohl nicht sein, dass Sie die Arbeitszeit überziehen und so dem großen Ansturm in der Kantine aus dem Weg gehen.

3. Endlich Urlaub: Holen Sie das Maximale raus

Untersuchen Sie rechtzeitig im Spätjahr das folgende Kalenderjahr auf Feiertage. Welche liegen günstig? Wo lassen sich Brückentage einbauen? Nur zwei Urlaubstage nehmen und dafür fünf Tage am Stück frei haben – das ist ganz nach Ihrem Geschmack. Damit das auch hinhaut, sollten Sie rechtzeitig Ihren Urlaub einreichen. Es könnten ja sonst noch andere Kollegen auf dieselbe Idee kommen wie Sie.

4. Zuständigkeiten einhalten: Kurzer Dienstweg ist passé

Ordnung muss sein. Schon Asterix musste lernen, dass man Passierschein A38 nicht auf dem kurzen Dienstweg erhält. Warum sollte es anderen anders gehen? Wenn Sie für eine Sache nicht zuständig sind, sollten Sie keine Scheu davor haben, das auch zu kommunizieren. Sie werden schließlich auch nicht dafür bezahlt, den Job von anderen zu machen.

5. Andere unterstützen: Kann man, muss man aber nicht

Es gibt immer mal Zeiten, in denen es bei der Arbeit ein bisschen ruhiger ist. Eine kleine Auszeit vom Stress kann schließlich nicht schaden. Lassen Sie sich nicht davon stören, wenn der Kollege währenddessen in Arbeit ertrinkt. Legen Sie in Ruhe die Füße hoch, verschränken Sie die Arme vor der Brust und beobachten Sie entspannt, wie sich der Kollege abrackert. Das zu sehen bedeutet für Sie ohnehin schon Anstrengung pur.

6. Mitdenken?! Das ist nicht im Gehalt inbegriffen

Es fällt Ihnen nicht schwer Ihre Aufgaben zu erledigen. Sie haben immerhin Routine in dem, was Sie tun. Die Kniffe gehen automatisch von der Hand. Das muss reichen. Sie kommen gar nicht auf die Idee, zu hinterfragen, ob das, was Sie tun, Sinn macht. Sie werden ja nicht fürs Mitdenken bezahlt. Ihre Meinung oder Verbesserungsvorschläge behalten Sie am liebsten für sich. Es interessiert sich ohnehin keiner dafür.

7. Warum Probleme lösen und nicht wälzen?

Warum auf die Lösung fokussieren, wenn man den Fokus auch auf das Problem legen kann? Sie als eingefleischter Pessimist wissen genau, warum eine Sache nicht funktionieren kann. Indem Sie das Problem ausgiebig wälzen, tragen Sie hartnäckig dazu bei, die Firma vor einem großen Fehler zu bewahren. Da können die anderen noch so sehr an Lösungen tüfteln.

8. Teamwork: Nur nach Dienstanweisung

Lang lebe der Einzelkämpfer! Teamwork ist für Sie ein neudeutsches Wort, das so viel bedeutet wie: Jeder will mitreden und dem anderen in die Arbeit pfuschen. Deshalb erfolgt bei Ihnen Teamarbeit nur nach ausdrücklicher dienstlicher Anweisung vom Chef. Ihnen wird eh nichts gedankt und am Ende sacken nur wieder diejenigen die Lorbeeren ein, die am wenigsten gemacht haben.

9. Jammern: Auf höchstem Niveau, bitte!

Persönliche Beziehungen pflegen Sie bei der Arbeit nur, wenn es ums Jammern geht. Sie jammern natürlich darüber, wie viel Sie zu tun haben und dass Sie gar nicht mit der Arbeit rumkommen. Idealer Ort, um anderen die Ohren voll zu jammern, ist die Teeküche, die Raucherecke oder das WC – eben überall dort, wo Sie auch gehört werden.

10. Arbeit macht Freude?! Von wegen!

Wer kommt denn bitte auf die Idee, dass Arbeit Freude macht? Arbeit kann keinen Spaß machen, sonst hätten Sie sich ja nicht für Dienst nach Vorschrift entschieden.


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