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Kumpelhafter Führungsstil

So gelingt der Spagat zwischen Chef und Kollege

ChefWie viel Nähe ist gesund? Wie viel Distanz muss sein? Diese Fragen stellen sich viele Führungskräfte in jungen Unternehmen. Sie haben ein Team zu leiten, waren vielleicht vor der Beförderung selbst ein Teil davon und verstehen sich mit den Mitarbeitern blendend. Aber führt ein freundschaftlicher Führungsstil zum Erfolg? Auf den richtigen Spagat zwischen Boss und Kollege kommt es an.

Lockere Atmosphäre, flache Hierarchien

“Hey, schon die neue Staffel von Game of Thrones gesehen?”, fällt die Frage beim Lunch in der Büroküche. Alle Mitarbeiter sitzen zusammen, tauschen sich über das vergangene Wochenende aus, schmieden Pläne, wo es für das nächste Feierabendbier hingeht. Der Chef inklusive. Optisch ist er von den anderen nicht zu unterscheiden. Kein Hemd und Anzug, stattdessen Polo-Shirt, Jeans und Sneakers. Er ist nicht der Älteste in der Runde, in der alle per “du” sind. Von Autorität keine Spur. Dennoch feiert sein Team Erfolge. Obwohl der Boss auf Augenhöhe mit seinen Mitarbeitern kommuniziert, auf kollegialer Basis mit ihnen zusammenarbeitet und den Chef nicht raushängen lässt, läuft der Laden. Bei all dem freundlichen Betriebsklima gelingt ihm die Balance zwischen Boss auf der einen und Kollege auf der anderen Seite – mit ein paar wenigen Kniffen.

  1. Kommunikation auf Augenhöhe
    Der Chef agiert mit seinen Mitarbeitern auf Augenhöhe. Er legt kein Wert auf ein Einzelbüro, sondern sitzt bei seinem Team im Großraumbüro. Sekretärin? Fehlanzeige. Der Boss ist sich nicht zu schade, Aufgaben selbst zu übernehmen, die nicht seinen Qualifikationen entsprechen.

  2. Vorbildfunktion
    Der Chef kann von seinen Mitarbeitern nur das erwarten, was er selbst bereit ist zu tun. Dazu gehört nicht nur, dass er professionell auftritt und Launen zu Hause lässt. Dazu zählt auch, dass er dort mit anpackt, wo es eng wird. Feierabend machen, während sein Team noch schuftet? Kommt nicht in die Tüte.

  3. Bei aller Kollegialität: Die Entscheidungen trifft der Chef
    Er hört sich die Ideen und Einwände seiner Mitarbeiter an. Er hakt auch bei Angestellten mit entsprechenden Kompetenzen nach, um sich selbst ein Bild zu machen. Aber das letzte Wort hat der Chef und nicht sein Team.

  4. Time to say goodbye
    Ob eine After-Work-Party oder eine andere Firmenveranstaltung: Der Boss weiß, wann es für ihn an der Zeit ist zu gehen. Er trinkt nicht zu viel, versucht dienstliche Gespräche zu vermeiden, um niemanden zu bevorzugen oder zu benachteiligen und bleibt nicht bis zum Ende. Er gibt seinem Team die Möglichkeit, noch eine Weile unter sich zu sein.

  5. Anderen Kompetenzen zugestehen
    Wer in einer Führungsposition ist, muss kein Alleskönner und Alleswisser sein. Es ist wichtig, dass sich der Chef das eingesteht und umso mehr die Kompetenzen seiner Mitarbeiter nutzt. Das führt zwangsläufig nicht nur zum größten Erfolg, sondern auch zu zufriedenen Mitarbeitern. Wertschätzung beflügelt und das motiviert.'

  6. Klare Linie fahren
    Keine Spielchen. Der Chef muss für seine Mitarbeiter berechenbar sein. Wenn er seine Meinung ehrlich äußert, klar Position bezieht, sich allen gegenüber fair verhält und Zusagen einhält, verschafft er sich den Respekt seines Teams. Er wird als Führungskraft anerkannt, als eine bodenständige und menschliche, mit der man die Zusammenarbeit ebenso schätzt wie das Feiern der gemeinsamen Erfolge.

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